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Artikel Tagged ‘Tipps&Tricks’

CAMREG – Kameraausrüstung registrieren und mehr …

13. Dezember 2011 Keine Kommentare

Vor einigen Wochen habe ich über eine neue Möglichkeit gefunden, seine teure Ausrüstung vor Verlust oder auch Diebstahl zu schützen, in dem man sie registriert. Möglich wird das über die Seite camreg.com.

 

Ich habe mich gleich zum Test angemeldet und muss sagen, dass die Umsetzung echt gelungen ist und man sich schnell zurecht findet. bei großer Verbreitung, was ihr zu wünschen ist, wird die Seite echt einen großen nutzen haben. Insgesamt ist alles schlicht, übersichtlicht und funktional aufgebaut.

 

Die Registrierung war bei mir noch ein bisschen holperig, da ich mich zunächst über enjoyyourcamera angemeldet hatte. Aber da ließ der Freischaltcode auf sich warten. Ich habe mich dann über die CAMREG-Internetseite direkt nochmal angemeldet, was aber auch zunächst direkt funktionierte. Nach einer Mail mit dem Betreiber, der umgehend reagierte, stellte sich heraus, dass man nach einer Paypal Zahlung den Link zurück auf die CAMREG-Seite noch anklicken musste, um alles abzuschließen. Das Problem war aber bekannt und die Lösung stand damals schon in den Startlöchern. Also der Umgang mit dem Kunden war hervorragend, insofernfinde ich ein paar Schwierigkeiten zu anfang einer tollen Idee ok. Wichtig ist wie man reagiert und das war einfach prima.

Kommen wir aber zum Leistungsumfang. Man kann

  • Geräte registrieren (inkl. Rechnungen und Belegen, die man anheften kann)
  • Diebstahl & Verlust melden (die Seriennummern können dann auch von anderen Nutzern abgefragt werden z. B. beim Gebrauchtkauf)
  • Sicherheitslabels drucken lassen, die man auf die Gegenstände kleben und über ein Finder von der Registrierung weiß und den Besitzer herausfinden kann. Ggf. kann man so auch einen potentiellen Dieb abschrecken, das Equipment zu stehlen, da es sich so registriert natürlich schwerer veräußern läßt und auch nachverfolgbar wird, woher das ganze stammt. Die Aufkleber sind recht klein und sehen folgendermaßen aus:

    Schlussendlich und was ich wirklich super finde – man kann mit dieser Seite komfortabel

  • Listen für den Zoll frei zusammenstellen, damit man diese bei der Ausfuhr angeben kann und keine Probleme bei der Einfuhr bekommt:

Das alles bekommt man als Internetseite und als App für iphone und ipad.

Der Spass kostet nur 9,95 Euro / Jahr für beliebig viele Geräte, testen kann man es bis zu drei Geräten kostenlos. Also ich finde das günstig und jeder, der teures Equipment sein Eigen nennt, sollte sich meiner Meinung nach dort anmelden.

Ein wirklich sehr gutes Projekt mit viel Potential, wie ich finde. Ich werde es nutzen, ich kenne einige, die es auch schon tun. Ich hoffe Euch auch bald da zu sehen. Denn der Preis ist echt fair und wenn man mal einen Ausrütsungsteil wieder bekommt, dann hat er sich dutzendfach bezahlt gemacht. Ich drücke den Betreibern beide Daumen und hoffe, dass das Projekt nach dem Start wirklich schnell flächendeckend genutzt wird.

JerkStopper von TetherTools

13. September 2011 1 Kommentar

Der JerkStopper von TetherTools ist eine Zugentlastung für Kabel und wird in Europa von dem Niederländer Frank Doorhof bzw. seiner Frau vertrieben (http://www.tethertools.eu/). Die Vorrichtung soll ein versehentliches Herausreißen von USB- und Firewire Kabeln aus der Kamerabuchse und dem Computeranschluss verhindern, was gerade beim Tethered Shooting immer wieder vorkommen kann, wenn man am Kabel versehentlich hängen bleibt oder das Kabel plötzlich zu kurz wird.

Eine prima Sache – so dachte ich zumindest – und so habe ich mir das Jerkstopper USB KIT bestellt. 21 Euro (plus 9 Euro Versand) sind preislich ja noch im Rahmen. Es gibt noch das Essential Kit, was aber nur eine Tasche und eine USB Lampe zusätzlich enthält und mit 39 Euro dann vergleichsweise teuer ist. Das Jerkstopper USB KIT Paket besteht lediglich aus einer 1-seitigen Anleitung, einer Kabelklemme mit USB-Stecker aus Plastik für das Notebook und einer Kabelklemme mit Band und Schnellverschluss für die Kamera. Letztere Klemme besteht aber auch aus der Kabelklemme mit USB-Stecker, die mit Schrumpfschlauch nicht gerade hübsch "umgepimpt" wurde.

Lieferumfang des Jerkstopper USB KITs

 

Die beiden Zugentlastungen, oben die für die Kamera, unten die für den Computer

 

Schnellverbindung zur Lösung der Zugentlastung an der Kamera

 

Für 21 Euro hatte ich mir da etwas mehr erwartet, aber wenn das System den Einsatzzweck erfüllt, dann sind auch diese 21 Euro gut angelegt, denn ein Schaden an einem der Ports kommt teurer.

Also ging es gleich ans ausprobieren. Die Kamera läßt sich einfach an der Tragegurtaufhängung anbringen. Ein USB-Kabel ist schnell eingelegt und das Teil funktioniert wie es soll.

Was man sich aber bei der USB-Computer-Zugentlastung gedacht hat, wird mir ein Rätsel bleiben. Ein Einsatz ein meinem 13" MacBookPro (aktuelles Modell), einem Gerät, das viele Fotografen besitzen, ist nicht möglich. Die beiden USB Ports sitzen nebeneinander und die Kabelklemme ist zu kurz, so dass der USB-Stecker des Kables und die Klemme sich gegenseitig behindern und ein Einlegen des Kabels unmöglich ist. Ich kenne aber auch kein USB-Kabel mit einem so kurzem Stecker, dass eine Nutzung überhaupt möglich wäre. Die Zugentlastung am Computer ist für den angedachten Zweck bei einem aktuellen und viel genutzten Notebookmodell also nicht verwendbar, was mehr als enttäuschend ist.

Computerzugentlastung. Ein Einlegen des Kabels ist unmöglich!

 

Zusammengefasst: So wie das System jetzt ist, kann ich es nicht empfehlen. 21 Euro für ein nur halb nutzbares Kit ist viel zu teuer. Die Idee an sich ist prima, die Umsetzung ist aber mangelhaft durchgeführt worden. Eine längere Kabelklemme könnte das Problem so einfach lösen, aber man hat sich da anscheinend überhaupt keine Gedanken gemacht. Das ist echt schade. Spart Euch das Geld.

Analoge Kameras reparieren – Gerard Wiener in München

10. Juli 2011 1 Kommentar

Ich hatte schon auf facebook berichtet, dass ich drei alte analoge Kameras, die längere Zeit im Schrank gelegen waren, bekommen hatte. Es waren

1 Rollei 35T von meinem Vater
1 Rollei 35SE von einem Freund
1 Canon A1 von ebay

Alle Kameras in top Zustand (äußerlich), aber technisch überholungsbedürftig. Bei den Rolleis liefen die Zeiten nicht richtig, bei der Canon mussten die Dichtungen erneuert werden und ein Plastikteil erneuert werden (völlig unnötig, aber wenn ich eine perfekte Kamera haben möchte, dann auch richtig). Normal nach so vielen Jahren, sind die Kameras doch mindestens 30 Jahre alt und eine Wartung gehört zu analogen Kameras wie auch beim Auto regelmäßig dazu.

Also wohin bringen die alten Schätzchen – das war die Frage. Erste Recherchen brachten diverse Fachleute zu Tage, die spezialisiert waren auf Rollei. Aber die Canon A1 musste ja auch gemacht werden. Dann fand ich in diversen Foren einen Hinweis auf Gerard Wiener in München.

 

 

Gerard Wiener betreibt einen Fotoreparatur-Schnellservice in München in der Nähe vom Hauptbahnhof. Der Name Wiener ist irreführend, denn der Inhaber ist gar kein Österreicher, sondern Franzose. Wenn man in den Laden kommt, der inzwischen mehr als 35 Jahre in München besteht, dann ist das wie eine Zeitreise. Überall stehen leicht chaotisch alte Kameras rum, im Hintergrund läuft französische Musik.

 

 

Er selber ist ein sehr charmanter, älterer Herr, schätzungsweise um die 70 Jahre. Er kennt sich mit alten Kameras aus. repariert alle Marken und stellt ggf. Ersatzteile selber her, wenn diese nicht mehr zu bekommen sind. Er verkauft aber auch gebrauchte Kameras, Objektive und Zubehör.

 

 

Nach einem kurzen Gespräch hatte ich einen super Eindruck. Ich habe meine drei Kameras dort gelassen, habe meine Wünsche erklärt und bin gegangen. Nach 14 Tagen konnte ich die Kameras abholen. Der Preis war sehr fair, die Kameras super gemacht. Alle Arbeiten wurden ausgeführt, auch die, die er nicht explizit aufgeschrieben hatte. Einfach perfekt.

Schön, dass es heute noch solche Fachleute gibt. Toll, dass sie einen nicht übervorteilen, sondern faire Preise aufrufen. Wer also eine analoge Kamera repariert haben möchte, ist dort richtig aufgehoben. Digitale Kameras repariert er aber verständlicherweise nicht. Hier seine Adresse für alle Besitzer alter analoger Kameras:

Wiener Fotoreparatur-Schnellservice
Inh. Gerard Wiener
Landwehrstr. 12
80336 München
Tel. 089 / 595072

Ich werde in Kürze noch meine neue Nikon FM2N, eine alte Leica IIf von meinem Vater, die er vermutlich von meinem Opa hat (aus den 30er jahren) und eine Minox 35 dort vorbeibringen. Denn dann sind die nächsten 30 Jahre gesichert und die Kameras wieder einsatzbereit.

Wenn Ihr auch Erfahrungen gemacht habt, wo man gut analoge Kameras reparieren lassen kann, dann könnt ihr gerne diese Tipps als Kommentar hier anhängen. Egal wo, ich denke das interessiert jeden analog-Freak und Notfalls kann man Kameras ja auch mit der Post verschicken, hauptsache die Reparatur wird perfekt gemacht.

PS: Die Bilder sind leider nur mit der iPhone-Kamera gemacht, da ich spontan zum Abholen dort vorbeigekommen bin. Daher ist die Qualität sehr mäßig. Um einen Eindruck zu bekommen, reichen sie aber aus.

Lightroom 3 – Katalog von einem Rechner auf einen anderen übertragen

22. November 2010 Keine Kommentare

An dieser Stelle möchte ich Euch Tipps zu einem "Problem" geben, was ich jetzt gerade am vergangenen Wochenende hatte und welches ihr auch ganz schnell bekommen könnt: Ich habe mir einen neuen iMac gekauft und musste die Lightroom-Daten von meinem alten Rechner auf den neuen Rechner übertragen. Wie macht man das?

Hierzu müssen wir zwei Datenarten unterscheiden:

1. Bilderdaten

2. Lightroom-Katalog

 

Bilderdaten

Bilderdaten sind die Originaldateien (z.B. die RAWs, JPGs) und die Lighroom-Bearbeitungsdateien (XMPs). Bei den Bilderdaten hatte ich leichtes Spiel. Diese sind bei mir auf einem NAS, einem externen Festplattenspeicher abgelegt. Da sollten sie auch bleiben. Also brauchte ich da nichts zu tun. Wer aber die Bilddaten auf der eingebauten Festplatte hat, muss diese auf die neue Festplatte 1:1 übertragen. Wichtig ist, dabei den Pfad nicht zu verändern. Das geht zwar auch, muss aber i.d.R. nicht sein und verkompliziert nur den folgenden Ablauf. Man kopiert die Dateien, indem man beide Rechner über ein Netzwerk verbindet oder auch über den Umweg einer externen Festplatte. Wichtig ist darauf zu achten, dass man die Daten sicher kopiert. Denn wenn eine Datei beim Kopieren schaden nimmt, dann ist sie zerstört und unbrauchbar.

 

Lighroom-Katalog

Der Lightroom-Katalog besteht aus zwei Dateien.


 

Die erste Datei ist für die Vorschaubilder zuständig, die zweite für den Katalog selber. Beide Dateien sind wichtig! Den Pfad zum Katalog findet man unter “Lightroom” –> “Katalog Einstellungen”:

Diese beiden Dateien müssen kopiert und auf den neuen Rechner in ein entsprechendes Verzeichnis gelegt werden. Ideal ist, wenn man Lightroom als erstes auf den neuen Computer installiert und dann bei den Katalog-Einstellungen schaut, wo die Kataloge defaultmäßig abgespeichert sind. Dort speichert man dann die vom alten Computer kopierten Kataloge (die beiden Dateien) hin und Lightroom wird diese dann dort auch finden.

Das war es dann schon. Die Bilder sind am richtigen Platz, der Katalog auch. Lightroom findet daher die Bilder und es kann wieder losgehen wie vor der Computerumstellung. Vermutlich mit neuem Computer nur schneller.

Zurück von der Photoshop Convention – Tag 2

18. November 2010 2 Kommentare

Die Photoshop Convention 2010 ist zu Ende, mit einem Tag Verspätung gibt es von mir den Bericht vom zweiten Tag und ein Gesamtfazit.

Vorab: Es waren zwei schöne Tage auf der Convention! Und so oder so sollte jeder Teilnehmer einiges an Eindrücken oder auch Tips/Tricks mitgenommen haben. Aber zumindest sollte jeder Teilnehmer die Gelegenheit gehabt haben, genügend neue Kontakte zu knüpfen.

Kommen wir zum zweiten Tag. Wie sah mein Programm aus:

1. Making Of: Times Square mit Bert Monroy
2. Bildverbesserung im RAW mit Christoph Künne
3. Beauty Retusche mit Mirko Vezmar
4. Markenidentifikation durch Looks & Effekte mit Thorsten Hoppler
5. Fashion Fotos im Workflow mit Hubertus Küppers

Auch hier wurde ich nicht entäuscht. Wenn man Bert Monroy zusieht wie er schwupdiwupp mal eben ein Auge zeichnet oder eine Bierflasche mit Wassertropfen versieht, dann ist das echt irre. Der Kerl hat es drauf und so was sind die Highlights der Convention. Davon hätte es ruhig noch mehr geben können, auch wenn die Vorträge der anderen alle gut waren. Die Amerikaner verstehen halt die Bühne als Show zu nutzen. Zudem haben die Amerikaner einen eigenen Arbeitsstil, der von dem gewohnten abweicht, nutzen andere Techniken – hier wrd also eher Neues vermittelt.

Die Vorträge Markenidetifikation durch Looks und der vorherige Beauty Retusche waren eine Einheit. Es war schön anzusehen wie verschiedene Zeitschriften verschiedene Anforderungen an die Retusche haben, ausgehend vom selben Bild. Wie schon am ersten Tag finde ich solche längeren Sessions gut, aber man nimmt sich dann die Möglichkeit, in einen anderen Vortrag zu gehen (zumindest macht es keinen richtigen Sinn). Vielleicht könnte der Veranstalter beim nächsten mal ein oder zwei längere Blöcke einfügen, denn Themen, die auch über zwei Stunden gehen, gibt es sich er genug. Und diese Vorträge könnten dann auch parallel laufen, so dass man nicht die kürzeren Vorträge tangiert.

Verlage wie Pearson, Galileo und Franzis, Zeitschriften wie Docma und Advanced Photoshop und sonsige Firmen wie Poster XXL luden noch zum stöbern ein. Wer alle Stände besuchte konnte an einer Verlosung von 50(!) Preisen teilnehmen. Eine tolle Sache, gab es doch richtig gute Sachen wie DVDs, Zeitschriftenabos und Bücher zu gewinnen. Umso schöner noch, dass ich seit 20 Jahren auch mal wieder was gewonnen habe, und zwar die geballte "Wissens-DVD" der DOCMA, die Photoshop Enzyklopädie, so wie draufsteht 25000 Seiten Buchinfos auf DVD. Ich hab mich riesig gefreut. Dafür nochmal ein Dank an dieser Stelle.

Was ich vermisst habe waren einige Referenten wie Calvin Hollywood und Dr. Hans "Doc" Baumann, einige Firmen wie Wacom, Nik, Adobe selber hat sogar auch gefehlt und noch einige Bekannte aus der Photoshopszene. Das war sicherlich schade. Trotzdem war das Networking richtig gut, das Abschlussbier mit Marius Schwiegk grandios und auch sonst der Rahmen der Photoshop Convention würdig.

Also zusammengefasst bin ich mehr als zufrieden mit der Veranstaltung, würde mir fürs nächste mal aber noch etwas nivauvollere Vorträge wünschen (hört sich schlimm an, ich meine damit aber eher neue Techniken, abgefahrenere Sachen). Was möglich ist hat Bert Monroy eindrucksvoll bewiesen. So ein Feuerwerk an Photoshop – das macht richtig Spass. Zudem könnte der Firmenteil noch größer sein, denn auch hier ist Networking natürlich wichtig und die Photoshop-Gemeinde klein. Aber das ist "Klagen" auf hohem Niveau. Es muss ja auch noch Raum zur Verbesserung geben.

Vielen Dank an Makromedia für die Organisation, ich komme bestimmt wieder.

Handbücher mit Dropbox immer griffbereit

14. September 2010 Keine Kommentare

Heute möchte ich Euch ein geniales Tool vorstellen: Dropbox

Die Dropbox ist ein Tool, das im Web ein Speicherplatz von 2 GB für das Abblegen von Dokumenten anbietet. Das ganze ist kostenlos! Die Dokumente können in Ordnern nahezu beliebig organisiert werden. Die Dropbox ist für Windows, MacOS, iOs (iPhone, iPad), Android und demnächst Blackberry erhältlich – somit kann von fast überall auf seine Dropbox zugegriffen werden – einzige Voraussetzung ist ein Internetzugang.

Dies alleine ist aber noch nicht sonderlich spannend. Richtig interessant wird es aber, wenn man Dokumente mit anderen Personen, beispielsweise Freunden, teilen möchte. Auch das ist mit Dropbox möglich. Einzelne Ordner können für bestimmte Nutzer freigegeben werden, so dass diese Ordner dann auch in deren Dropbox erscheinen. So kann man somit sehr einfach Daten austauschen oder auch gemeinsam an Dateien arbeiten.

Ich nutze Droppbox, seitdem es mir von einem Bekannten empfohlen wurde. Und ich muss sagen, es macht richtig Sinn. Ein für mich wichtiger Einsatzzweck ist beispielsweise folgender – für mich auch der Grund, das Tool auf meinem Fotoblog zu präsentieren:

Auch wenn man sich gut mit Fotografie und seiner Kamera auskennt – gelegentlich braucht man doch auch mal das Handbuch der Kamera. Meist ist es aber dann gerade nicht dabei und steht schön zu Hause im Bücherregal, wo es natürlich wenig nutzt. Zumindest geht es mir so. Die Zeiten sind jetzt mit Dropbox vorbei, denn Nikon stellt zu allen Produkten seine Handbücher als Download bereit, Canon zumindest die Handbücher zu den Kamera-Bodys. Ich habe diese Dateien einfach in die Dropbox geschoben und diese sind jetzt von mir von überall abrufbar. Denn mein iPhone habe ich immer mit und greifbar und manchmal sogar das iPad, so dass ich sogar noch besser lesbar nachschauen kann.

Wer von Euch das Tool jetzt auch praktisch findet und sich auch einen kostenlosen Dropbox Account haben möchte, der sollte den Account über folgenden Link generieren: Dropbox-Account anlegen mit Bonus-Speicher. Also Bonus bekommt ihr nämlich dann zusätzliche 250MB zu den 2GB gutgeschrieben.

Und damit man auch sieht, wie das ganze aussieht, jetzt zum Schluss ein paar Bilder von Dropbox auf dem iPhone und iPad. Zuerst das iPhone und der Ordner "Handbücher" mit allen Files:

 

Und so sieht ein geöffnetes Handbuch auf dem iPhone aus:

 

Jetzt das selbe auf dem iPad. Wie man sieht kann man sogar die Handbücher noch besser lesen, da das Display deutlich mehr Platz bietet:

 

Ich hoffe, ich konnte Euch das Tool Dropbox und mögliche Einsatzzwecke näher bringen. Als kostenloses Tool ist es aus meiner Sicht unschlagbar und 2GB sind für einen normalen Einsatzzweck mehr als ausreichend. Daher ist Dropbox meine Empfehlung für heute.

Krolop&Gerst-DVD-Training "LET´S BOUNCE"

13. April 2010 Keine Kommentare

 Jetzt halte ich sie endlich in der Hand: Die erste Blog-DVD von Martin Krolop und Marc Gerst mit dem Thema "Let´s Bounce"

Wer sie noch nicht Kennt: Martin Krolop und Marc Gerst sind Profi-Fotografen und besitzen inzwischen eine große Fangemeinde, die deren zahlreiche Beiträge bei Foto-TV, dem eigenen Krolop&Gerst-Blog und bei Video2Brain regelmäßig verfolgten. Marc Gerst und Martin Krolop arbeiten erste wenige Jahre als ein Team, sind aber schon in der Branche bekannt wie ein bunter Hund – und das aus gutem Grund. Beide harmonieren hervorragend zusammen. Ihre Devise: "Keine Geheimnisse". Hier kann man einen tiefen Blick hinter die Kulissen werfen und auch noch viele neue Tipps&Tricks lernen.

Ich habe beide bei einem Workshop in der Lichtschmiede München kennengelernt und muss sagen, dass ihre Art der Wissensvermittlung besonders ist. Es macht einfach Spaß zuzuhören, zu folgen und dann das gelernte umzusetzen. Aus diesem Grunde musste ich auch die DVD sofort kaufen.

Viele Themen zu speziellen Lichtsituationen werden auf dem schon angesprochenen Blog abgehandelt und erklärt – auch mit vielen Videos. Und hier schließt die Blog-DVD von Martin Krolop und Marc Gerst an. Das Thema ist "Let´s bounce" was so viel wie Lichtführung mit Reflektoren bedeutet. Während das Blog die Themen breit fächert ist die DVD eher in die Tiefe ausgerichtet. Noch nie wurde ein Thema wie Lichtführung mit Reflektoren so intensiv betrachtet und erklärt wie auf dieser DVD. Es fängt bei Grundlagen an und hört bei Profitipps auf. Aber dazu gleich noch mehr.

Die DVD ist mit knapp 4 Stunden Laufzeit und 39 brandneuen Videos, die extra für die DVD erstellt wurden, vollgefüllt. Jedes Video läuft zwischen 3 und 10 Minuten und widmet sich einem besonderen Problem oder Setup im Detail. Die Videos sind mit dem PC zu betrachten (ein Ansehen am TV funktioniert nicht). iPod- und iPhone-Nutzer finden alle Videos nochmal speziell konvertiert für die mobilen Apple-Freaks vor.

Die DVD ist in vier Kategorien eingeteilt: "First Steps" (5 Videos) behandelt Themen von Kameraeinstellungen über die Art und Weise den Reflektor zu halten (ja, auch hier kann man viel falsch machen!) bis Bespannungsarten. In "Special Videos" (5 Videos) geht es um das California Sunbounce System, in "Basic Tutorials" (15 Videos) werden grundsätzliche Techniken und einfache Szenarien dargestellt, in dem letzen Themenbereich "Advanced Tutorials" (14 Videos) geht es um komplexere Aufbauten und Einsatzmöglichkeiten.

Wie man sieht baut die DVD von den Grundlagen her auf. Wer die Grundlagen schon kennt wird auch bei den Advanced-Kapiteln viele spannende Sachen finden, die man auch für seine Fotografie verwenden kann. Es ist also eine DVD für den Anfänger wie für den Profi gleichermaßen. Und ganz wichtig: Die Sachen, die man dort sieht, können auch einfach selber umgesetzt und angewendet werden. Man muss nicht erst Ausrüstung für 10.000de Euro dazu kaufen – ich finde das ist echt extrem viel wert.

Die technische Qualität der DVD ist klasse. Aufgenommen wurden die Videos wohl mit zwei 5DMarkII Kameras, zumindest sieht man das in den Making Ofs auf dem Weblog von Krolop&Gerst. Selbst professionelle Hersteller von Trainings-DVDs und Online-Trainings wie video2brain und FotoTV können sich da noch eine Scheibe abschneiden. Neben der inhaltlichen Qualität kann also die DVD auch hier punkten.

Noch eine Anmerkung: Obwohl das System von California Sunbounce eingesetzt wird sind viele Sachen auch mit anderen Reflektoren zu realisieren. Das Besitzen eines California Sunbounce-Reflektors ist keine Voraussetzung für den Einsatz der dort angesprochenen Tipps und Vorgehensweisen. Mit anderen Reflektoren lassen sich diese auch anwenden. Trotzdem zählt das California Sunbounce-System zu dem besten in der Branche und daher ist es verständlich, dass dieses auch für die Videos herhalten musste.

 

 

Erhältlich ist die DVD ausschließlich über den Weblog von Martin Krolop. Der Preis ist 35 Euro, zurzeit gilt aber der reduzierte Einführungspreis von 30 Euro – sogar schon inkl. Verpackung und Versand. Da heißt es schnell zu sein, denn ein Einführungspreis ist ja i.d.R. eine befristete Sache. Zudem kommt, dass die DVD auf 500 Exemplare limitiert ist.

Ich habe mir die DVD komplett angesehen und muss sagen, von mir bekommt die DVD fünf Sterne, denn für den Preis ist sie wirklich geschenkt. Selten ist Wissen so komprimiert und günstig zu bekommen. Wer die DVD verpasst ist selber schuld.

 

Inspiration für Fotografie und Photoshop – Teil 2

14. Juli 2009 Keine Kommentare

 

Im ersten Teil dieser Serie über Inspirationsquellen habe ich Euch einige Print-Magazine vorgestellt und Euch ans Herz gelegt, einmal die gut sortierten Flughafen- oder Bahnhosbuchhandlungen zu besuchen.

Heute möchte ich Euch zeigen, wie Ihr auch an tolle Ideen von zu Hause aus kommt, und das sogar kostenlos. Hierzu braucht man lediglich einen Zugang zum Internet, aber das habt Ihr ja sowieso, sonst würdet Ihr ja nicht auf meinem Blog stöbern können.

Als erstes denkt man bei Internet und Bildern und Ideen an die fotocommunity (fc). Aber auch an diverse andere Seiten wie Model-Kartei (MK), 14model oder ModelMayhem.Bei letzteren Seiten muss man für den vollen Zugriff angemeldet sein, in der fc kann man bis auf Akt-Bilder alles ansehen. Da diese Seiten aber meist bekannt sind, möchte ich es hiermit bewenden lassen und den Blick auf andere Seiten wenden.

Es gibt im Internet einige Online-Magazine, die man entweder direkt ansehen oder sogar als PDF downloaden kann. Solche Magazine sind besipielsweise das I love Fake Magazine

 … und das Teaser Magazin:

 

Beide Magazine stehen den Printversionen der bekannten Magazine in nichts nach und sind absolut kostenlos. Eine tolle Sache. Einziger Nachteil ist, dass die Daten beim Herunterladen recht groß sind und die Festplatte belasten. Da der Speicherplatz aber immer billiger wird, sollte das kein Problem sein. 

Dann gibt es noch eine Reihe blogähnlicher Seiten im Netz, die sich mit Fashion, Fotografie oder Modeln im weiteren Sinne befassen. Nachfolgende eine kleine, aber feine Auswahl für Euch:

LOOKBOOK.nu ist eher eine Seite für angehende Models, die sich dort abbilden lassen. Es sind aber trotz der jungen Nachwuchsmodels klasse Fotos dabei und man kann oft schon das notwendige Talent erahnen. Die Seite ist international, so dass dort Nachwuchsmodels aus Deutschland genauso vertreten sind wie Models aus Schweden, Japan oder von sonstwo her auf der Welt. 

 

nomorebrains nennt sich auch "everyday inspiration blog" und passt daher exakt hierher. Die Macher im Hintergrund möchten genau die Ideen der Leser anregen. Tolle Bilder sind auf jeden Fall dabei. Seht einfach selber …

 

liveiscarbon wird nach eigener Aussage betrieben von ein paar Träumern, die das tun wollen, was Ihnen Spass macht. Es sind Künstler, Designer, Fotografen, Schriftsteller, die für den Inhalt des Blogs sorgen. Es gibt einen extra Bereich für Fashion, aber auch die anderen Bereiche wie Kunst,Musik und Design sind sehenswert.

 

AMY&PINK ist ein wenig aus der Reihe. Es ist ein Fotoblog von zwei jungen Mädels, die immer ein paar abgefahrene Ideen haben. Die Artikel sind oft kurzweilig, die Lieder, die per youtube eingebunden sind, meist witzig und die Bilder originell. Nicht zu ernst nehmen und ab und zu einfach mal reinsehen. Es bringt jedenfalls frischen Wind in die Ideenfindung.

 

So, das war es für heute. Ich hoffe, es waren einige neue Seiten für Euch dabei und Ihr habt genausoviel Spass beim ansehen wie ich. Wenn Ihr auch noch weitere Seiten habt, die ich nicht aufgeführt habe, würde ich mich freuen, wenn Ihr diese über die Kommentarfunktion des Blogs ergänzt.

Ich wünsche Euch viel Spass beim Stöbern …

Inspiration für Fotografie und Photoshop – Teil 1

13. Juli 2009 1 Kommentar

 

Heute möchte ich eine kleine Blog-Serie starten und Euch in diesem und den folgenden Posts einige Ideen für Inspirationsquellen für Fotografie und Photoshop geben.

Die Idee kam mir, als ich das Interview von Andrzej Dragan bei FotoTV und der StudioCOMMUNITY gesehen habe. Andrzej Dragan hat sich als Phoshop-Künstler bereits einen Namen gemacht. Das Bearbeitung von Fotografien in Photoshop in seinem typischen Stil nennt man nach ihm: Draganizing.

Hier ist das angesprochene Interview:

 

Link: Andrzej Dragan

 

In dem Interview berichtet Andrzej, dass er es überhaupt nicht verstehen kann, wie man Bilder nachmachen kann bzw. sich den Look von anderen Bildern aneignen kann. Er selber würde immer extra einen anderen Weg gehen.

Ich kann seine Ausführungen nicht so ganz glauben und auch nicht verstehen, denn jeder Fotograf oder Photoshopper braucht Inspiration in irgendeiner beliebigen Form. Der eine besucht Austellungen, ein anderer besucht Workshops, der nächste liest Bücher oder schaut Trainings-DVDs und wiederum andere surfen im Internet. Es gibt hunderte Möglichkeiten und Inspiration holen und Anschauen hat für mich etwas mit Lernen und Analysieren zu tun, nichts mit kopieren. Und auf der Suche nach seinem eigenen Stil muss man auch schon mal Wege betreten, die schon mal gegangen wurden. Denn es ist schon schwierig, etwas komplett neues zu erfinden und die freien Plätze erschließen sich einem nicht sofort.

Ich persönlich bediene mich verschiedener Quellen, um Inspirationen zu bekommen. Beispielsweise analysiere ich bei Bildern die angewendeten Photoshoptechniken, versuche anhand der Reflexe bzw. Licht- und Schattenverläufe das Setup von Blitzgeräten und Reflektoren herauszubekommen und Stelle Bilder, die mir gefallen, regelrecht auf den Kopf. Noch besser ist es, sich einmal die Making-Of-Videos der anderen Fotografen anzusehen. Hier erkennt man sofort viele Feinheiten. Das ganze mache ich natürlich nicht zum Nachzumachen und eine 1:1-Kopie zu erhalten, sondern um mich zu verbessern und zu schauen, wie andere vorgehen! Es kann meiner Meinung nach auch nie schaden, sich ein wenig umzusehen.

In dem ersten Teil möchte ich Euch als Inspirationsquelle die einschlägigen Magazine ans Herzen legen. Da ich gerne Menschen fotografiere, werde ich mich im folgenden Teil auf die Fashion- und Modemagazine beschränken. Prinzipiell glit das gesagte natürlich auch für Tier-, Architektur- oder jede andere Art der Fotografie.

Magazine

Eine Art der Inspiration sind Magazine. Vogue und GQ sind die bekanntesten Mode-Zeitschriften, die es überall zu kaufen gibt.


Deutsche Ausgabe der Vogue

Bei einem Besuch der Bahnhofs- oder Flughafenbuchhandlung, die ich jedem ans Herz lege, gibt es aber deutlich mehr zu finden. Von den o.g. Magazinen gibt es zum Beispiel noch eine ganze Reihe interessanter Länderausgaben. Mir persönlich gefällt die italienische Ausgabe der Vogue besonders gut oder auch die britische oder amerikanische Ausgaben haben ihren eigenen Stil. Wenn es etwas bunter sein darf, der sollte einen Blick auf die auch die japanische Ausgabe der Vogue werfen.




Vogue Japan (Nippon)

Aber es gibt noch eine Menge anderer, sehr interessante Magazine, die man beim Edeka oder Tengelmann um die Ecke eben nicht erhält: sleek, Deutsch, tush, Booklet, Vs., Zoo Magazine, Qvest, sind nur einige Beispiele, die sehenswert sind.


Diverse Modemagazine (Deutsch, Tush, sleek)

Die Preise schwanken zwischen 6 und 10 Euro bzw. 15 und 20 Euro bei den importierten Zeitschriften – also noch bezahlbar. Natürlich muss man sich nicht gleich alle Magazine kaufen. Wenn man sich ein wenig Zeit nimmt, dann kann man ja in der Buchhandlung vorher in Ruhe hineinschauen und bei Gefallen zuschlagen (oder auch nicht).

Und das ist auch meine Empfehlung für heute: Nehmt Euch einfach mal die Zeit und stöbert in der Bahnhofs- oder Flughafenbuchhandlung. Ihr werdet sehen – es lohnt sich.

So, das war es für heute. Beim nächsten mal gibt es weitere Anregungen, um Inspirationen zu erhalten. Mich würde aber interessieren, wie Ihr darüber denkt und wie Ihr Inspirationen findet und ob Ihr Euch auch Arbeiten anderer Künstler anseht. Nutzt dazu einfach die  Kommentarfunktion des Blogs. Ich bin gespannt.

 

Photoshop Deutsch – Englisch

6. Juli 2009 Keine Kommentare

Ein häufiges Problem: Viele gute Photoshop-Tutorials, z. B. spezielle DVDs von Photoshop-Künstlern oder Videos bei You-Tube, sind auf englisch und benutzen daher die englische Version von Photoshop. Wenn die eigene Version von Photoshop aber deutsch ist, ist es nicht immer einfach, die Befehle, Filter oder Spezialbegriffe zuzuordnen. Hue, Saturation, Diffuse Glow sind nur geübten Photoshop-Usern leicht verständlich.

Auf der Seite von Oliver Weiss (nicht mit mir verwandt) gibt es eine schöne Übersetzung aller wichtigen Befehle, die wohl ursprünglich aus der Zeitschrift MacWelt entnommen wurde.

Hier nur ein kleiner Auszug einiger Werkzeuge, die Liste ist deutlich länger und beinhaltet Menübefehle, alle Werkzeuge, Filter und vieles mehr:

Hiermit sollte es zukünftig keine Probleme mehr mit englischsprachigen Tipps und Tutorials geben. Ein Blick lohnt sich auf jeden Fall - viel Spass beim Stöbern.