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Artikel Tagged ‘Linktipp’

Arte Dokumentation: Martin Schoeller – Die Magie der Gesichter

1. Oktober 2011 Keine Kommentare

Ein Arbeitskollege machte mich auf eine sehr interessante Arte-Dokumentation aufmerksam: Martin Schoeller – Die Magie der Gesichter

Wem der Name Martin Schoeller nichts sagt – seine Bilder sind ihm auf jeden Fall bekannt. Wer kennt nicht dieses Bild von Angelina Jolie:

 

Arte Beschreibt die Dokumentation so:

Er ist der Shootingstar in der Szene der internationalen Fotografen: Martin Schoeller, gerade mal 43 Jahre alt, geboren in Frankfurt am Main. Er gehört zu den besten Fotografen der Welt, fotografiert für die großen amerikanischen Magazine wie "The New Yorker" und "Time Magazine".

Seine Porträtfotos von Prominenten erregen Aufsehen, Begeisterung und Entsetzen zugleich. Denn Schoeller macht neben szenischen Fotos auch Close-ups von ihnen, Nahaufnahmen ohne Retusche, ohne Pose. Er schaut so hinter die Fassade von Prominenten. Martin Schoeller zeigt Gesichter, wie sie wirklich sind, mit Falten, Bartstoppeln, Äderchen. Die Dokumentation beobachtet Martin Schoeller bei der Arbeit, begleitet ihn durch die Straßen von Manhattan, in seine Galerie und in sein Atelier. Sie zeigt Martin Scholler unter anderem bei einem Shooting mit der serbischen Performancekünstlerin Marina Abramovic und gibt so einen intensiven Einblick in Martin Schoellers Porträtkunst.

Ansehen lohnt. Die Dokumentation ist nur eine kurze Zeit (ein paar Tage) noch online verfügbar. Die Dokumentation ist knapp 27 Minuten lang – 27 Minuten, die es wirklich wert sind. Lasst es Euch nicht entgehen.

BlogTimes geht auf Blogsuche

26. Juni 2011 Keine Kommentare

Es gibt zahlreiche Fotografie-Blogs, die vor sich hindümmeln und kaum gepflegt werden. Es gibt aber genauso viele Fotografie-Blogs, die mit sehr interessanten Inhalten gefüttert werden und die es wert sind zu lesen und die vielleicht noch recht unbekannt sind. Aus diesem Grund geht BlogTimes auf Blogsuche. Das ganze ist eine Neuauflage der letztjährigen Aktion, die immerhin ungefähr 70 interessante Blogs aufgetan hat. Ich bin gespannt wie viele es dieses Jahr werden und mache mit, indem ich die gestellten Fragen beantworte:

Seit wann besteht dein Fotografieblog?

Launch war am 30. Mai 2009, das Blog besteht also jetzt seit etwas mehr als zwei Jahren.

Welche Schwerpunktthemen behandelt dein Blog?

In meinem Blog dreht sich alles rund ums Thema "Fotografie". In meinem Blog

  • stelle ich meine Arbeiten detaillierter vor,
  • erfahrt Ihr von Ausstellungen und Fernsehsendungen rund um die Fotografie und
  • behandele auch spannenden Seitenthemen wie analoge Fotografie und Polaroid.
  • Ich verfasse Rezensionen von DVDs, Büchern, Workshops / Seminaren und Kongressen,
  • stelle interessante neue Produkte vor, die den Alltag als Fotograf erleichtern.

Ich werde in dem Blog aber nicht über meinen privaten Alltag berichten. Ich möchte den Blog fachlich und thematisch sehr eng an der Fotografie ausrichten.

Wieviele Beiträge veröffentlichst Du durchschnittlich pro Woche?

Ich werde keine täglichen Blogposts schreiben, weil ich glaube, dass das ohne Posts über den privaten Alltag nicht machbar ist. Ich werde versuchen, im Schnitt pro Woche einen Blogpost zu verfassen.

Welche fotografischen Bereiche interessieren Dich in der Fotografie?
Peoplefotografie mit Richtung Beauty und Fashion. Wenn es um Technik geht, dann geht es von Digitalfotografie über analoge Kameras bis hin zu Polaroid.

 

Ich denke das trifft es ganz gut. Wenn ihr auch ein Blog habt, dann macht mit. Es geht nicht um Wettbewerb oder Konkurrenz, sondern um das Sammeln interessanter Blogs und ein Zusammenarbeiten. Ich bin wirklich gespannt was dieses Jahr zusammenkommt an Blogs und deren themen.

Firmware-Update für Canon 5D Mk2

18. Juni 2011 Keine Kommentare

Vielleicht ist es ja für den einen oder anderen von Euch interessant und doch noch nicht bekannt, da das Thema irgendwie kaum besprochen wird: Für die Canon 5D MK2 gibt es seit Ende Mai ein Firmwareupdate auf die Version 2.09.

Folgende Änderungen und Fehlerbehebungen sind eingeflossen (lt. Canon Homepage):

  1. Höhere Lese-/Schreibgeschwindigkeit mit UDMA 7-kompatiblen CF-Karten.
  2. Behebt das Problem, dass die IS-Funktion nicht verfügbar ist, wenn die persönliche Funktion C.Fn III-2 auf [5: IS-Start] eingestellt wurde und das angebrachte Objektiv nicht über eine AF-Stopptaste verfügt. Dies ist darauf zurückzuführen, dass mit der persönlichen Funktion C.Fn III-2 der IS-Start der AF-Stopptaste auf dem Objektiv zugewiesen werden kann.
  3. Orthografiefehler auf den Menüanzeigen in Arabisch, Portugiesisch, Spanisch und Thailändisch.

Sicherlich sind das kleine Updates, aber bereits Punkt 1 scheint mir Grund genug für ein Update. Das Update ist zu finden auf der Canon-Homepage und ist für Mac und Windows getrennt.

Follow Friday #3- Marc Wallace

22. April 2011 Keine Kommentare

Heute ist wieder Follow Friday. So langsam gewöhnt man sich dran – ich hoffe ihr habt genausoviel Spass dabei wie ich.

Ich möchte Euch heute ein sehr interessantes Video von Marc Wallace, einem Fotografen aus Phoenix, Arizona, ans Herz legen, in dem für den noch nicht so erfahrenen Studiofotografen 7 verhältnismäßig einfache Lichtsetups auf verständliche Weise erklärt. Das Video ist kurzweilig gemacht und man lernt noch beim Ansehen. Ich kann es nur empfehlen. Einziger Wermutstropfen – es ist auf Englisch, aber das dürfte für die meisten von Euch zu verkraften sein. Also viel Spass beim Ansehen.

Pinhole Photograpy Day – Weltweiter Tag der Lochkamera 2011

20. April 2011 Keine Kommentare

Am letztem Sonntag im April, de, 24. April 2011, ist es wieder soweit – der internationale "Pinhole Photograpy Day" feiert Lochkamera als Kunstform.

Wie jedes Jahr seit 2001 ist es das Ziel, mit der Urform einer Kamera Fotos aufzunehmen. Gelungene Exemplare können dann auf der Webseite www.pinholeday.org zu präsentieren. Wenn Ihr mitmachen wollt und an einer eigenen Lochkamera interessiert seid, dann gibt es einen heißen Tipp: Auf der Webseite von Corbis findet Ihr verschiedene Lochkameras zum Selberbauen.

 

 

Die Anleitungen sind im PDF-Format und beinhalten eine Druckvorlage sowie Bastelanweisungen.

 

 

Wer noch weitere Infos braucht, wird hier fündig:

Lochkamera Weblog

Wikipedia zur Lochkamera

Dieters Lochkameraseite – Die Lochkamera.de

 

Viel Spass beim Basteln und Mitmachen …

Follow Friday #2: “Siebenundachzig”

8. April 2011 Keine Kommentare

Nachdem beim ersten Follow Friday hier drei Videos zur Streetfotografie vorgestellt wurden, möchte ich heute am zweiten Follow Friday einen wirklich guten Blog ans Herz legen: Sieben und Achtzig:

 

Selten habe ich so umfangreiche und interessante Artikel rund um Grafik und Design gelesen. Es lohnt sich also regelmäßig vorbeizuschauen. Die Artikel werden zwar nicht täglich verfasst, was aber dem Blog keinen Abbruch tut. Ganz im Gegenteil bin ich der Meinung, dass man solche tollen Artikel auch nicht jeden Tag oder jede Woche aus dem Boden stampfen kann und finde es für diese Art Blog das absolut richtige Konzept.

Nun sollen aber die Betreiber des Blogs selber kurz zu Wort kommen, denn was ist besser als Infos aus erster Hand:

 

Hallo. Ich habe Euer Blog "Siebenundachzig" gerade kurz auf meinem Blog vorgestellt. Vielleicht stellt ihr Euch aber sleber noch kurz vor.
"Ich bin Peter Rudolph (23) und Student für Kommunikationsdesign an der HTW-Berlin. - 

Ich bin Rene Haas (23),  freiberuflicher Grafikdesigner und komme aus einer ganz anderen Ecke, nämlich aus Frankfurt am Main. Zusammen betreiben wir den Blog "87"."

Warum macht ihr "87" – was ist Eure Intention?
"Als wir mit der Konzeption von "Sieben und Achtzig" begonnen haben, fiel uns vor allem der Mangel an deutschen Fachblogs zum Thema Medien- und Kommunikationsdesign auf. Wir entschlossen uns also, dem etwas entgegenzusetzen. Zum einen dient der Blog natürlich der Wissensvermittlung, auf der anderen Seite nutzen wir ihn, um unser eigenes Know-how zu festigen. Wenn man selbst einen Artikel über ein bestimmtes Thema verfasst, behält man sich das angeeignete Wissen einfach besser."

Was ist "87" überhaupt? Was bedeutet der Name?
"Der Name "Sieben und Achtzig" geht zurück auf das Geburtsjahr, welches uns verbindet. Wir beide sind im Jahr 1987 geboren und wir wollten auf alle Fälle einen Namen, der eine Bedeutung für uns hat. Unsere Themen sind relativ weit gefächert und decken eigentlich alles ab, was man in unserem Interessengebiet finden kann. Von Typografie, über Bildbearbeitung bis hin zu Grundlagen der Gestaltung und ausführlichen Rezensionen von Fachbüchern."

Für wen ist 87 denn besonders interessant?
"Für jeden, der sich für Mediendesign, Fotografie und Co. interessiert und sein Wissen darüber erweitern möchte."

Macht mal ein wenig Werbung für Euch. Warum lohnt es sich, bei Euch regelmäßig vorbeizuschauen?
"Nun, die Frage müsste man wohl unseren Lesern stellen und nicht uns. Ich glaube, uns machen vor allem unsere ausführlichen Artikel aus. Wir möchten keine "Häppchen" servieren, bei dem der Leser nachher genau so schlau ist wie vorher. Wir versuchen stets eine objektive und gute recherchierte Arbeit abzugeben und denken, dass uns dies auch in den meisten Fällen gelingt. Das bedarf natürlich immer etwas mehr Zeit und deshalb gibt es bei uns nicht täglich etwas neues. Wir denken aber, dass sich das Warten lohnt."

Ich denke auch. Danke Euch für das kurze Interview. Jetzt kann ich jedenfalls nur jedem empfehlen, Eure Seite anzusehen und sich die wirklich umfangreichen und gut recherchierten Artikel durchzulesen.

Das wars für den aktuellen Follow Friday und ich glaube, Ihr habt genug zu lesen auf 87 bis zum nächsten Follow Friday.

Follow Friday #1 – Street Photography

4. März 2011 Keine Kommentare

Der Hashtag #FF steht für "Follow Friday" und ist inzwischen eine Tradition, bei Twitter jeden Freitag einige Menschen bei Twitter zum empfehlen, damit andere denen auch folgen können. Ich möchte bei diesem Blog die "Tradition" aufgreifen frei nach dem Motto "Was bei Twitter eine schöne Sache ist, kann man auch gut auf dieses Blog hier übertragen”. Ich werde zwar nicht jeden Freitag, aber ein- bis zweimal im Monat frische Informationen rund um die Fotografie liefern, seien es sehenswerte Videos, Links zu begnadeten Fotografen und zu vielem mehr. Lasst Euch überraschen.

Anfangen möchte ich mit einer dreiteiligen Video-Dokumentation zur Streetfotografie mit dem Titel "Street Photography: Documenting the Human Condition". Es ist sehr beeindruckend, was dort als Fotos gezeigt wird. Nehmt Euch die Zeit und lehnt Euch zurück. Es macht Appetit, sich selber mit dem Thema näher außeinander zu setzen. Und man bekommt Lust auf eine Leica (zumindest ging es mir so) – andere mögen das als Schleichwerbung sehen – ich finde toll was sich aus den Kameras alles herausholen lässt. Sie sind mir zwar zu teuer, aber mögen kann man sie ja auch als Nichtbesitzer, oder?

So, jetzt viel Spass mit der Dokumentation.

Street Photography: Documenting the Human Condition – Part One of Three

 

Street Photography: Documenting the Human Condition – Part Two of Three

 

Street Photography: Documenting the Human Condition – Part Three of Three

TV-Tipp: “Polaroid – Magische Momente” auf arte

26. Dezember 2010 Keine Kommentare

Am 23. Dezember 2010 war es um 23.15 Uhr soweit. Die Sendung "Polaroid – Magische Momente" lief auf arte. Eine tolle Reportage über Polaroid und deren Nachfolger, das sog. Impossible Project. Gezeigt wurden alte TV-Spots, alte Filmszenen, Szenen von der Schließung bis hin zu Aufnahmen aus aktueller Produktion. Zudem kamen viele Künstler und Fotografen zu Wort, die mit Polaroid gearbeitet haben oder wieder arbeiten. Es waren 52 Minuten absolute Kurzweile, die Lust machen, die Filme zu nutzen.

Arte beschreibt die Reportage so (Auszug):

Nur die Polaroidkamera erlaubte es einem Fotografen, sofort nach der Aufnahme ein Papierbild in der Hand zu halten – ohne Gang ins Fotogeschäft. Niemand, der es nicht sollte, bekam die Fotos zu Gesicht. Polaroid war aber nicht nur diskret, es war auch Symbol für Fortschritt und Zeitgeist, und es war ein Muss für alle, die "hip" sein wollten. Mit Polaroid zu fotografieren war allerdings weder ein billiges Vergnügen, noch waren die Ergebnisse immer technisch brillant. Trotzdem war die Lust am Sofortbild verbreitet. Insider schätzen, dass in einem halben Jahrhundert fast eine Milliarde Polaroidkameras verkauft wurden.

Jetzt denkt ihr Euch, wieso ich das erst jetzt schreibe, wenn die Sendung schon längst gelaufen ist?

Es gibt noch zwei Gelegenheiten, die Sendung zu sehen:

  1. Die Wiederholung am 29.12. 2010 um 05.00 Uhr auf arte. Ggf. Recorder einstellen
  2. Per Stream auf der Homepage von arte. Ich weiss nicht wie lange der Stream funktioniert (meist eine Woche nach Erstausstrahlung), aber er ist empfehlenswert.

Lasst es Euch nicht entgehen. Es lohnt sich für jeden, der Fotografie mag.

Mehr Infos zu dem Thema findet Ihr auch noch hier auf meinem Blog:
Polaroid ist tot – lang lebe Polaroid
Meine “neue alte” Polaroid SX-70

Neue Website online

28. September 2010 1 Kommentar

Es ist so weit. Die Zeit der "Opening soon"-Baustellenseite ist vorbei und die neue Homepage ist endlich online: www.elmarweiss.com.

Es war ein hartes Stück Arbeit und ich hoffe sie gefällt. Da sie intuitiv zu bedienen ist, möchte ich viel mehr Worte dazu auch nicht verlieren. Viel mehr möchte ich Euch animieren, Euch dort in Ruhe umzuschauen – ich wünsche Euch viel Spass dabei.

 

Lob und Kritik ist natürlich auch gerne willkommen. Nutzt einfach das Blog hier.

Krolop&Gerst-DVD-Training "LET´S BOUNCE"

13. April 2010 Keine Kommentare

 Jetzt halte ich sie endlich in der Hand: Die erste Blog-DVD von Martin Krolop und Marc Gerst mit dem Thema "Let´s Bounce"

Wer sie noch nicht Kennt: Martin Krolop und Marc Gerst sind Profi-Fotografen und besitzen inzwischen eine große Fangemeinde, die deren zahlreiche Beiträge bei Foto-TV, dem eigenen Krolop&Gerst-Blog und bei Video2Brain regelmäßig verfolgten. Marc Gerst und Martin Krolop arbeiten erste wenige Jahre als ein Team, sind aber schon in der Branche bekannt wie ein bunter Hund – und das aus gutem Grund. Beide harmonieren hervorragend zusammen. Ihre Devise: "Keine Geheimnisse". Hier kann man einen tiefen Blick hinter die Kulissen werfen und auch noch viele neue Tipps&Tricks lernen.

Ich habe beide bei einem Workshop in der Lichtschmiede München kennengelernt und muss sagen, dass ihre Art der Wissensvermittlung besonders ist. Es macht einfach Spaß zuzuhören, zu folgen und dann das gelernte umzusetzen. Aus diesem Grunde musste ich auch die DVD sofort kaufen.

Viele Themen zu speziellen Lichtsituationen werden auf dem schon angesprochenen Blog abgehandelt und erklärt – auch mit vielen Videos. Und hier schließt die Blog-DVD von Martin Krolop und Marc Gerst an. Das Thema ist "Let´s bounce" was so viel wie Lichtführung mit Reflektoren bedeutet. Während das Blog die Themen breit fächert ist die DVD eher in die Tiefe ausgerichtet. Noch nie wurde ein Thema wie Lichtführung mit Reflektoren so intensiv betrachtet und erklärt wie auf dieser DVD. Es fängt bei Grundlagen an und hört bei Profitipps auf. Aber dazu gleich noch mehr.

Die DVD ist mit knapp 4 Stunden Laufzeit und 39 brandneuen Videos, die extra für die DVD erstellt wurden, vollgefüllt. Jedes Video läuft zwischen 3 und 10 Minuten und widmet sich einem besonderen Problem oder Setup im Detail. Die Videos sind mit dem PC zu betrachten (ein Ansehen am TV funktioniert nicht). iPod- und iPhone-Nutzer finden alle Videos nochmal speziell konvertiert für die mobilen Apple-Freaks vor.

Die DVD ist in vier Kategorien eingeteilt: "First Steps" (5 Videos) behandelt Themen von Kameraeinstellungen über die Art und Weise den Reflektor zu halten (ja, auch hier kann man viel falsch machen!) bis Bespannungsarten. In "Special Videos" (5 Videos) geht es um das California Sunbounce System, in "Basic Tutorials" (15 Videos) werden grundsätzliche Techniken und einfache Szenarien dargestellt, in dem letzen Themenbereich "Advanced Tutorials" (14 Videos) geht es um komplexere Aufbauten und Einsatzmöglichkeiten.

Wie man sieht baut die DVD von den Grundlagen her auf. Wer die Grundlagen schon kennt wird auch bei den Advanced-Kapiteln viele spannende Sachen finden, die man auch für seine Fotografie verwenden kann. Es ist also eine DVD für den Anfänger wie für den Profi gleichermaßen. Und ganz wichtig: Die Sachen, die man dort sieht, können auch einfach selber umgesetzt und angewendet werden. Man muss nicht erst Ausrüstung für 10.000de Euro dazu kaufen – ich finde das ist echt extrem viel wert.

Die technische Qualität der DVD ist klasse. Aufgenommen wurden die Videos wohl mit zwei 5DMarkII Kameras, zumindest sieht man das in den Making Ofs auf dem Weblog von Krolop&Gerst. Selbst professionelle Hersteller von Trainings-DVDs und Online-Trainings wie video2brain und FotoTV können sich da noch eine Scheibe abschneiden. Neben der inhaltlichen Qualität kann also die DVD auch hier punkten.

Noch eine Anmerkung: Obwohl das System von California Sunbounce eingesetzt wird sind viele Sachen auch mit anderen Reflektoren zu realisieren. Das Besitzen eines California Sunbounce-Reflektors ist keine Voraussetzung für den Einsatz der dort angesprochenen Tipps und Vorgehensweisen. Mit anderen Reflektoren lassen sich diese auch anwenden. Trotzdem zählt das California Sunbounce-System zu dem besten in der Branche und daher ist es verständlich, dass dieses auch für die Videos herhalten musste.

 

 

Erhältlich ist die DVD ausschließlich über den Weblog von Martin Krolop. Der Preis ist 35 Euro, zurzeit gilt aber der reduzierte Einführungspreis von 30 Euro – sogar schon inkl. Verpackung und Versand. Da heißt es schnell zu sein, denn ein Einführungspreis ist ja i.d.R. eine befristete Sache. Zudem kommt, dass die DVD auf 500 Exemplare limitiert ist.

Ich habe mir die DVD komplett angesehen und muss sagen, von mir bekommt die DVD fünf Sterne, denn für den Preis ist sie wirklich geschenkt. Selten ist Wissen so komprimiert und günstig zu bekommen. Wer die DVD verpasst ist selber schuld.