Mein neues Wacom Grafiktablett Intuos4
Seit wenigen Tage habe ich nun das Wacom Grafiktablett Intuos4 M. Im heutigen Post möchte ich euch meine persönlichen Erfahrungen posten. Mein erster Eindruck vorab: Kaufempfehlung!
![]()
Umgestiegen bin ich vom WACOM Intuos3, einem wirklich tollen Grafiktablett. Daher waren meine Ansprüche sehr hoch und ich bin nicht entäuscht worden. Wobei ich aber auch sagen muss, dass der Umstieg unnötig war, denn die Verbesserungen sind zwar da, aber nicht so riesig, dass es sich wirklich gelohnt hätte. Aber irgendwie will man ja auch mal etwas neues ausprobieren.

Das WACOM Intuos 4 M ist im Format A5wide, d.h. es ist mit einer aktiven Zeichenfläche im Verhältnis 16:10 ausgestattet, was den heute üblichen Monitorformaten entspricht und ist von der Größe her ideal für die Beautyretusche. Es kostet Listenpreis 369€, ist aber über AMAZON günstiger zu beziehen. Es gibt noch drei weitere Größen (S, L und XL), die preislich zwischen 225€ und 800€ liegen. Die Genauigkeit und Empfindlichkeit des Stiftes sind wirklich hoch. Im Intuos4 Grip Pen kommt die neue proprietäre Wacom Tip Sensor-Technologie zum Einsatz: Die kleinste Druckstärke, die der Stift erkennt, geht gegen Null (ein Gramm), wodurch ein noch natürlicheres Schreib- und Zeichengefühl entsteht. Intuos4 erkennt zudem 2.048 unterschiedliche Druckstufen.

Die zusätzlichen Funktionstasten, beim Intuos4 Express-Keys genannt, sind mit OLED-Displays ausgestattet. Der Touch-Ring, der ein wenig an den Apple iPod erinnert, ist sehr praktisch. Es lassen sich insgesamt 4 Funktionen auf den Ring legen, die über die zentrale Taste durchgetoggelt werden. Über den Wacom-Treiber sind die alle Bedienelemente (Express Keys, Touch Ring und Stifttasten) konfigurierbar – die jeweilige Funktionsbelegung erscheint bei den Express-Keys dann im OLED-Display als Wort oder Tastensymbol.
Die Verarbeitung ist — wie von Wacom gewohnt — erstklassig. Das schwarze Design mit glänzender Optik im Bereich der Taster wirkt sehr edel. Allerdings sieht man dort auch jeden Fingerabdruck. Toll anzusehen, aber nicht so richtig praktisch.
Gerade auf dem Markt hat das Intuos4 den begehrten TIPA Award von der Technical Image Press Association gewonnen und wurde zum besten digitalen Zubehörprodukt in Europa gewählt.
Zusammengefasst ist das neue Intuos4 eine absolute Kaufempfehlung und für Hobby- wie auch für Profibildbearbeiter eine lohnenswerte Investition. Selbst Photoshop-Größen wie Calvin Hollywood arbeiten mit dem Intuos4 (Calvin-Hollywood-Blog: Erfahrungsbericht Wacom Intuos4 small und Cintiq21UX). Der Preis ist sicherlich hoch, aber die Qualität überzeugt und das Arbeiten macht mit dem Tablett noch mehr Spaß. Es ist kein Vergleich zu einem billigen Stifttablett. Wer ein Intuos3 zu Hause hat, sollte sich die Investition gut überlegen. Sie ist sicherlich nicht notwendig, aber auch hier gilt: Wer Spaß daran hat, sollte den Upgrade wagen.
Soziale Netzwerke