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Belichtungsmesser – was soll man da nehmen?

30. Oktober 2009 1 Kommentar

Nachdem immer wieder Fragen auftauchen, welcher Belichtungsmesser gut ist und welchen man kaufen soll, möchte ich das Thema nun aufgreifen. Zunächst einmal verdienen alle, die Fragen, Respekt. Die haben sich nämlich mit dem Thema Belichtungsmessung auseinandergesetzt. Nichts ist unprofessioneller als die Belichtung über den Monitor an der Kamera, der nicht geeicht ist oder das Histogramm zu messen. Das mag in einzelnen einfachen Situationen vielleicht noch funktionieren, aber bei komplexen Lichtsituationen funktioniert das garantiert nicht mehr. Daher meine Empfehlung: Immer mit Belichtungsmesser, egal welchen!

Nachfolgende Empfehlungen für Belichtungsmesser basieren auf meinen Erfahrungen und sind natürlich subjektiv und dürfen nicht als das alleinig richtige angesehen werden. Wie so oft gibt es auch hier persönliche Vorlieben und Geschmäcker.

Hier nun meine Empfehlungen zu Belichtungsmessern:

Kenko KFM-1100:

Kostenpunkt ca. 250€. Tolles Gerät und nach meiner Meinung deutlich den billigen Belichtungsmessern für knapp 200 Euro überlegen. Das Gerät ist baugleich mit den ehemaligen Minolta-Belichtungsmessern, da Kenko die Sparte übernommen hat. Ich glaube sogar mal gehört zu haben, dass Kenko sogar die Minolta-Geräte eicht und repariert. Mein
Preis-/Leistungs-Tipp

oder das Flagschiff Sekonic L-758D:

Ein tolles Gerät mit vielen durchdachten Funktionen. Es kann mehr als man i.d.R. braucht. Das schlägt sich auch im Preis nieder: Listenpreis in Deutschland ca. 600€. Normalerweise ist so ein Gerät für Profis, die dann den Preis auch zahlen können.Auf Grund der Funktionsvielfalt und der vielen durchdachten Lösungen wie der einziehbaren Kalotte erhält der L-758D meine
Profi-Kaufempfehlung

Tipp!
Ich habe meinen L-758D von DigitalRev über ebay gekauft, direkt aus HongKong. Samstag bestellt und am folgenden Donnerstag mit Verzollung über FedEx bei mir. Alles perfekt gelaufen und inkl. Zoll und Steuern liegt der L-758D dann bei ca. 450€ (hängt stark vom Wechselkurs ab). Ich kann daher DigitalRev nur empfehlen.Bei DigitalRev sind auch kleinere Sekonics, z.B. der Sekonik L-358 zu bekommen – einfach mal nachsehen. Die dürften dann um die 250€ bis 300€ liegen. Direkt in Deutschland liegen die Preise zwischen 400€ und 480€. Auch eine gute Alternative zum billigen Belichtungsmesser, denn die Belichtungssmesser von Sekonic sind alle empfehlenswert, egal welches Modell. Ob ein Import, der durchaus ein Risiko bedeutet (Garantieabwicklung, Versand etc.) muss jeder für sich selber ausmachen.

Die o.g. Belichtungsmesser funktionieren natürlich im Studio (Blitzlicht) und draußen (Umgebungslicht) oder in Kombination. Der Sekonic kann sogar anzeigen, wie das Licht prozentual verteilt ist (Umgebunslicht/Blitz).

Es gibt noch weitere Hersteller wie Gossen oder Vertriebe wie Calumet oder Walimex, die Belichtungsmesser unter deren Label verkaufen. Hierzu fehlen mir aber die Praxis-Erfahrungen. Preislich liegen diese ungefähr auch da, wo Kenko und die kleinen Sekonics liegen.

Hersteller-Links: