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Archiv für die Kategorie ‘Tipps & Tricks’

Buchbesprechung: „Modelfotograf werden“ – Ein Ratgeber für Einsteiger

11. Februar 2012 Keine Kommentare

Gleich hinter der Vorstellung des Buches "Biete Visionen" gibt es wieder eine interessante Buchvorstellung: „Modelfotograf werden“ von Jamari Lior. Auch hier dreht sich vieles um den Werdegag eines Fotografen, wenn auch auf einem anderen Level. Aber dazu gleich mehr.

Bei diesem Buch bin ich als erstes über den Titel gestolpert: "Modelfotograf werden". Modelfotograf – was ist denn das? Was macht der? Portrait, Beauty, Akt oder gar Mode/Fashion? Ich finde den Begriff ehrlich gesagt sehr unglücklich, sagt er doch gar nichts aus über das was man fotografieren möchte bzw. über was das Buch ist. Und in der Regel fotografiert man als Profi keine Models, sondern Produkte, die von den Models präsentiert werden. Da sind die Models oft Mittel zum Zweck. Ausnahmen, beispielsweise bei freien Arbeiten, bestätigen die Regel.

Schaut man sich die Intention des Buches an, weiß man auch, warum das ganze so aufgezogen wird. Das Buch richtet sich eher in Richtung Anfänger, denen die Grundlagen für solche Shootings vermittelt werden sollen. Und gerade am Anfang ist das Model bzw. der Umgang mit dem Model erst mal der Hauptfokus und nicht die Produkte oder der Geld bringende Auftrag.

Für die Gruppe der Anfänger ist eine Hilfe in Form eines solchen Buches ideal. Und wenn man mal einen Blick in die verschiedenen Model- und Fotografenplattformen wie z. B. die Model-Kartei wirft, merkt man, dass es immer mehr Menschen gibt, die sich mit dem Thema auseinandersetzen. Trotzdem schaut es auf dem Buchmarkt eher mau aus und das Buch ist in dieser Art aus meiner Sicht einzigartig.

Wer Jamari Liors Arbeiten kennt oder sie schon mal auf einer Veranstaltung gesehen hat, weiß, dass Jamari Lior extrem schöne Aufnahmen macht und auch eine Meisterin der Bildbearbeitung ist. Sie kennt das Geschäft als Model und weiss von daher genau, was man machen muss, um gute Fotos zu bekommen. Da sie beide Seiten kennt, kann sie auch von beiden Seiten für beide Seiten sprechen. Und das kommt dem Buch zu gute.

Zum Inhalt:
Der Einstieg ist auf Anfängerlevel: Die oben angesprochenen Shooting-Arten werden erklärt, das erste mal (Shooting) besprochen, Requisiten, Locations, Posing etc. werden thematisiert. In den hinteren Kapiteln geht es eher ums Business. Tipps werden gegeben zu Themen wie Künstlernamen und Praktikanten, das Thema der Präsentation (Webseiten, Visitenkarten etc.) wird ebenfalls angesprochen. Hier finde ich den Sprung in Richtung Profi zu groß. Keiner, der das Buch liest und vorne noch Anfänger ist wird am Ende ein Profi sein. Da gehören viel Übung, Übung und noch mehr Übung dazu. Und natürlich auch Talent. Trotzdem kann eine gute Webseite hilfreich sein, um Zugang zu besseren Models zu bekommen. Und ein Blick in die Zukunft kann ja auch am Anfang nicht schaden.

Abgerundet wird das Buch durch viele Bilder von Jamari Lior, die wirklich klasse sind und einen eigenen Style haben. Alleine für die Bilder lohnt sich, das Buch in die Hand zu nehmen. Und auch die Präsentation ist sehr gut. Hardcover, guter Druck und hohe Wertigkeit verleihen dem Buch das, was einem an ebooks so fehlt – eine wunderschöne Haptik.

Fazit
Für Einsteiger ist das Buch eine gute Anleitung. Das Buch wirklich klasse für alle, die sich mit dem Thema von Anfang an richtig auseinander setzen wollen. So ein Buch hat auf dem Markt einfach gefehlt und wird sicherlich seine Käufer finden unter den Fotografen, die mit hohem Anspruch anfangen und gleich vieles richtig machen wollen. Fortgeschrittene finden in dem Buch zwar eher weniger Infos, die noch nützlich sind, einen Blick riskieren sollte man aber trotzdem, alleine wegen der vielen ansprechenden Bilder in dem Buch.

Zum Schluss noch die wichtigsten Daten des Buchs:

Jamari Lior
Modelfotograf werden – Kommunizieren, Fotografieren, Präsentieren
Addison-Wesley, München
1. Auflage (April 2011)
ISBN: 978-3-8273-3006-2
Seiten: 224
Preis: 39,80 €
Link zu Amazon (Affiliate Link)

Buchbesprechung: “Biete Visionen” – Ein Leitfaden für den Weg in die Selbständigkeit

1. Februar 2012 2 Kommentare

"Biete Visionen" ist ein ganz exzellenter Titel für ein Buch und eine Empfehlung an alle, die sich als Fotograf selbständig machen wollen. Ich schaue gerne Christian Rachs "Restauranttester" und auch hier fällt immer wieder auf, dass man sich als hundertstes Lokal in einer Straße mit demselben Konzept nicht abhebt und es trotzdem immer wieder versucht wird. Um erfolgreich zu sein muss man etwas anders oder besser machen. Genau dasselbe gibt für Fotografen: Man muss anders und besser sein, um erfolgreich zu sein und um von den Kunden wahrgenommen zu werden.

Genau das sagt der Titel "Biete Visionen" aus dem Addison-Wesley-Verlag aus und der Autor David duChemin beschreibt in seinem Buch das „Leben und arbeiten als Profifotograf“ seine eigenen Erfahrungen. Es ist ein Guide für einen selbst, dem man folgen kann aber nicht muss. Man kann sich die Sachen herauspicken die einem gefallen und die einem nutzen. Es ist ein riesen Sammelsurium an Tipps und Tricks und ich behaupte, jeder findet in dem Buch etwas, was er gebrauchen kann.  Die Akquise, die Unternehmensführung inkl. Finanzen, die Gewinnung von neuen Kunden bzw. die Pflege von Bestandskunden, das Marketing und das eigene Verkaufen bis hin zum Business-Plan sind nur einige Themen, die abgehandelt werden. Aber Vorsicht! Es ist keine Step-by-Step-Anleitung zum Erfolg – dafür ist man immer noch selber zuständig.

Der Schreibstil ist kurzweilig und interessant. Es wird aber kein Blatt vor den Mund genommen. Wer erwartet, dass der Autor nur motiviert, der irrt. Der Autor desillusioniert zeitweilen auch und zeigt Fallstricke auf, die einem nicht immer schmecken mögen beim Lesen. Aber so wird man für das harte Leben als Berufsfotograf sensibilisiert und vorbereitet. Ein gutes Beispiel ist das eigene Logo. Hier weist der Autor darauf hin, dass ein gutes Logo richtig Geld kostet, man es selber besser nicht macht, sondern dass einem Profi überlässt. Dieses Geld muss man einfach in die Hand nehmen, weil das Logo nämlich für den späteren Erfolg oder Misserfolg entscheidend ist. Hier gespart wäre deshalb an falscher Stelle gespart. Das kann am Anfang des Unternehmens eine ungeplante und damit unangenehme Ausgabe sein, aber es ist eine sinnvolle, weil zukunftsweisende Investition. Wer diese Ratschläge befolgt wird dann auch motiviert, seine Sache durchzuziehen.

Zwischen den Kapiteln gibt es noch Interviews von bekannten Fotografen wie Joe McNally und Kevin Clark, wie deren Werdegang war und wie diese es geschafft haben, sich durchzusetzen. Sehr interessant und abwechslungsreich. Eine sehr gute Idee, wie ich finde, diesen Profis so zwischendurch über die Schulter zu schauen.

Fazit

Für mich ein sehr gutes Buch. Es ist eines der besten, die ich in der letzten Zeit gelesen habe. Wenn man aus dem Buch nur ein paar Punkte für seine Arbeit herausnehmen kann, haben sich die 39,80 Euro mehr als gelohnt. Schaut es Euch daher unbedingt mal an.

 Zum Schluss noch die Daten des Buchs:

David duChemin
Biete Visionen… Leben und arbeiten als Profifotograf
Addison-Wesley, München
1. Auflage (20. Mai 2010)
ISBN-10: 3827329604
ISBN-13: 978-3827329608
Gebundene Ausgabe, 272 Seiten
Link zu Amazon (Affiliate Link)

CAMREG – Kameraausrüstung registrieren und mehr …

13. Dezember 2011 Keine Kommentare

Vor einigen Wochen habe ich über eine neue Möglichkeit gefunden, seine teure Ausrüstung vor Verlust oder auch Diebstahl zu schützen, in dem man sie registriert. Möglich wird das über die Seite camreg.com.

 

Ich habe mich gleich zum Test angemeldet und muss sagen, dass die Umsetzung echt gelungen ist und man sich schnell zurecht findet. bei großer Verbreitung, was ihr zu wünschen ist, wird die Seite echt einen großen nutzen haben. Insgesamt ist alles schlicht, übersichtlicht und funktional aufgebaut.

 

Die Registrierung war bei mir noch ein bisschen holperig, da ich mich zunächst über enjoyyourcamera angemeldet hatte. Aber da ließ der Freischaltcode auf sich warten. Ich habe mich dann über die CAMREG-Internetseite direkt nochmal angemeldet, was aber auch zunächst direkt funktionierte. Nach einer Mail mit dem Betreiber, der umgehend reagierte, stellte sich heraus, dass man nach einer Paypal Zahlung den Link zurück auf die CAMREG-Seite noch anklicken musste, um alles abzuschließen. Das Problem war aber bekannt und die Lösung stand damals schon in den Startlöchern. Also der Umgang mit dem Kunden war hervorragend, insofernfinde ich ein paar Schwierigkeiten zu anfang einer tollen Idee ok. Wichtig ist wie man reagiert und das war einfach prima.

Kommen wir aber zum Leistungsumfang. Man kann

  • Geräte registrieren (inkl. Rechnungen und Belegen, die man anheften kann)
  • Diebstahl & Verlust melden (die Seriennummern können dann auch von anderen Nutzern abgefragt werden z. B. beim Gebrauchtkauf)
  • Sicherheitslabels drucken lassen, die man auf die Gegenstände kleben und über ein Finder von der Registrierung weiß und den Besitzer herausfinden kann. Ggf. kann man so auch einen potentiellen Dieb abschrecken, das Equipment zu stehlen, da es sich so registriert natürlich schwerer veräußern läßt und auch nachverfolgbar wird, woher das ganze stammt. Die Aufkleber sind recht klein und sehen folgendermaßen aus:

    Schlussendlich und was ich wirklich super finde – man kann mit dieser Seite komfortabel

  • Listen für den Zoll frei zusammenstellen, damit man diese bei der Ausfuhr angeben kann und keine Probleme bei der Einfuhr bekommt:

Das alles bekommt man als Internetseite und als App für iphone und ipad.

Der Spass kostet nur 9,95 Euro / Jahr für beliebig viele Geräte, testen kann man es bis zu drei Geräten kostenlos. Also ich finde das günstig und jeder, der teures Equipment sein Eigen nennt, sollte sich meiner Meinung nach dort anmelden.

Ein wirklich sehr gutes Projekt mit viel Potential, wie ich finde. Ich werde es nutzen, ich kenne einige, die es auch schon tun. Ich hoffe Euch auch bald da zu sehen. Denn der Preis ist echt fair und wenn man mal einen Ausrütsungsteil wieder bekommt, dann hat er sich dutzendfach bezahlt gemacht. Ich drücke den Betreibern beide Daumen und hoffe, dass das Projekt nach dem Start wirklich schnell flächendeckend genutzt wird.

JerkStopper von TetherTools

13. September 2011 1 Kommentar

Der JerkStopper von TetherTools ist eine Zugentlastung für Kabel und wird in Europa von dem Niederländer Frank Doorhof bzw. seiner Frau vertrieben (http://www.tethertools.eu/). Die Vorrichtung soll ein versehentliches Herausreißen von USB- und Firewire Kabeln aus der Kamerabuchse und dem Computeranschluss verhindern, was gerade beim Tethered Shooting immer wieder vorkommen kann, wenn man am Kabel versehentlich hängen bleibt oder das Kabel plötzlich zu kurz wird.

Eine prima Sache – so dachte ich zumindest – und so habe ich mir das Jerkstopper USB KIT bestellt. 21 Euro (plus 9 Euro Versand) sind preislich ja noch im Rahmen. Es gibt noch das Essential Kit, was aber nur eine Tasche und eine USB Lampe zusätzlich enthält und mit 39 Euro dann vergleichsweise teuer ist. Das Jerkstopper USB KIT Paket besteht lediglich aus einer 1-seitigen Anleitung, einer Kabelklemme mit USB-Stecker aus Plastik für das Notebook und einer Kabelklemme mit Band und Schnellverschluss für die Kamera. Letztere Klemme besteht aber auch aus der Kabelklemme mit USB-Stecker, die mit Schrumpfschlauch nicht gerade hübsch "umgepimpt" wurde.

Lieferumfang des Jerkstopper USB KITs

 

Die beiden Zugentlastungen, oben die für die Kamera, unten die für den Computer

 

Schnellverbindung zur Lösung der Zugentlastung an der Kamera

 

Für 21 Euro hatte ich mir da etwas mehr erwartet, aber wenn das System den Einsatzzweck erfüllt, dann sind auch diese 21 Euro gut angelegt, denn ein Schaden an einem der Ports kommt teurer.

Also ging es gleich ans ausprobieren. Die Kamera läßt sich einfach an der Tragegurtaufhängung anbringen. Ein USB-Kabel ist schnell eingelegt und das Teil funktioniert wie es soll.

Was man sich aber bei der USB-Computer-Zugentlastung gedacht hat, wird mir ein Rätsel bleiben. Ein Einsatz ein meinem 13" MacBookPro (aktuelles Modell), einem Gerät, das viele Fotografen besitzen, ist nicht möglich. Die beiden USB Ports sitzen nebeneinander und die Kabelklemme ist zu kurz, so dass der USB-Stecker des Kables und die Klemme sich gegenseitig behindern und ein Einlegen des Kabels unmöglich ist. Ich kenne aber auch kein USB-Kabel mit einem so kurzem Stecker, dass eine Nutzung überhaupt möglich wäre. Die Zugentlastung am Computer ist für den angedachten Zweck bei einem aktuellen und viel genutzten Notebookmodell also nicht verwendbar, was mehr als enttäuschend ist.

Computerzugentlastung. Ein Einlegen des Kabels ist unmöglich!

 

Zusammengefasst: So wie das System jetzt ist, kann ich es nicht empfehlen. 21 Euro für ein nur halb nutzbares Kit ist viel zu teuer. Die Idee an sich ist prima, die Umsetzung ist aber mangelhaft durchgeführt worden. Eine längere Kabelklemme könnte das Problem so einfach lösen, aber man hat sich da anscheinend überhaupt keine Gedanken gemacht. Das ist echt schade. Spart Euch das Geld.

Analoge Kameras reparieren – Gerard Wiener in München

10. Juli 2011 1 Kommentar

Ich hatte schon auf facebook berichtet, dass ich drei alte analoge Kameras, die längere Zeit im Schrank gelegen waren, bekommen hatte. Es waren

1 Rollei 35T von meinem Vater
1 Rollei 35SE von einem Freund
1 Canon A1 von ebay

Alle Kameras in top Zustand (äußerlich), aber technisch überholungsbedürftig. Bei den Rolleis liefen die Zeiten nicht richtig, bei der Canon mussten die Dichtungen erneuert werden und ein Plastikteil erneuert werden (völlig unnötig, aber wenn ich eine perfekte Kamera haben möchte, dann auch richtig). Normal nach so vielen Jahren, sind die Kameras doch mindestens 30 Jahre alt und eine Wartung gehört zu analogen Kameras wie auch beim Auto regelmäßig dazu.

Also wohin bringen die alten Schätzchen – das war die Frage. Erste Recherchen brachten diverse Fachleute zu Tage, die spezialisiert waren auf Rollei. Aber die Canon A1 musste ja auch gemacht werden. Dann fand ich in diversen Foren einen Hinweis auf Gerard Wiener in München.

 

 

Gerard Wiener betreibt einen Fotoreparatur-Schnellservice in München in der Nähe vom Hauptbahnhof. Der Name Wiener ist irreführend, denn der Inhaber ist gar kein Österreicher, sondern Franzose. Wenn man in den Laden kommt, der inzwischen mehr als 35 Jahre in München besteht, dann ist das wie eine Zeitreise. Überall stehen leicht chaotisch alte Kameras rum, im Hintergrund läuft französische Musik.

 

 

Er selber ist ein sehr charmanter, älterer Herr, schätzungsweise um die 70 Jahre. Er kennt sich mit alten Kameras aus. repariert alle Marken und stellt ggf. Ersatzteile selber her, wenn diese nicht mehr zu bekommen sind. Er verkauft aber auch gebrauchte Kameras, Objektive und Zubehör.

 

 

Nach einem kurzen Gespräch hatte ich einen super Eindruck. Ich habe meine drei Kameras dort gelassen, habe meine Wünsche erklärt und bin gegangen. Nach 14 Tagen konnte ich die Kameras abholen. Der Preis war sehr fair, die Kameras super gemacht. Alle Arbeiten wurden ausgeführt, auch die, die er nicht explizit aufgeschrieben hatte. Einfach perfekt.

Schön, dass es heute noch solche Fachleute gibt. Toll, dass sie einen nicht übervorteilen, sondern faire Preise aufrufen. Wer also eine analoge Kamera repariert haben möchte, ist dort richtig aufgehoben. Digitale Kameras repariert er aber verständlicherweise nicht. Hier seine Adresse für alle Besitzer alter analoger Kameras:

Wiener Fotoreparatur-Schnellservice
Inh. Gerard Wiener
Landwehrstr. 12
80336 München
Tel. 089 / 595072

Ich werde in Kürze noch meine neue Nikon FM2N, eine alte Leica IIf von meinem Vater, die er vermutlich von meinem Opa hat (aus den 30er jahren) und eine Minox 35 dort vorbeibringen. Denn dann sind die nächsten 30 Jahre gesichert und die Kameras wieder einsatzbereit.

Wenn Ihr auch Erfahrungen gemacht habt, wo man gut analoge Kameras reparieren lassen kann, dann könnt ihr gerne diese Tipps als Kommentar hier anhängen. Egal wo, ich denke das interessiert jeden analog-Freak und Notfalls kann man Kameras ja auch mit der Post verschicken, hauptsache die Reparatur wird perfekt gemacht.

PS: Die Bilder sind leider nur mit der iPhone-Kamera gemacht, da ich spontan zum Abholen dort vorbeigekommen bin. Daher ist die Qualität sehr mäßig. Um einen Eindruck zu bekommen, reichen sie aber aus.

Ankündigung: Gewinne – Gewinne – Gewinne

24. November 2010 Keine Kommentare

Langsam kommt der Winter nach Deutschland und die Tage werden kürzer und kälter. Zeit genug also, sich weiterzubilden. Daher werde ich in Kürze ein paar brandaktuelle DVDs von Krolop-Gerst verlosen, und zwar die Special Light DVD, die Ritter-Foto-DVD und die Let´s-Bounce-DVD.

Zu Martin Krolop und Marc Gerst und deren Videos brauche ich ja vermutlich nicht mehr viel zu sagen. Wer Krolop-Gerst noch nicht kennt, sollte sich unbedingt den Krolop-Gerst-Blog ansehen. Auch Live sind die Jungs eine Wucht. Hier der Link Ihren Workshops. Schaut Euch die Making-Ofs und da auch die Videos an – da sieht man, wie es so abläuft.

Genug erzählt, vermutlich kennt ihr die beiden eh schon lange. Was ihr tun müsst, um eine der DVDs zu gewinnen, werdet ihr dann in Kürze in entsprechenden Posts hier auf dem Blog erfahren. Also schaut regelmäßig rein, es lohnt sich …

Lightroom 3 – Katalog von einem Rechner auf einen anderen übertragen

22. November 2010 Keine Kommentare

An dieser Stelle möchte ich Euch Tipps zu einem "Problem" geben, was ich jetzt gerade am vergangenen Wochenende hatte und welches ihr auch ganz schnell bekommen könnt: Ich habe mir einen neuen iMac gekauft und musste die Lightroom-Daten von meinem alten Rechner auf den neuen Rechner übertragen. Wie macht man das?

Hierzu müssen wir zwei Datenarten unterscheiden:

1. Bilderdaten

2. Lightroom-Katalog

 

Bilderdaten

Bilderdaten sind die Originaldateien (z.B. die RAWs, JPGs) und die Lighroom-Bearbeitungsdateien (XMPs). Bei den Bilderdaten hatte ich leichtes Spiel. Diese sind bei mir auf einem NAS, einem externen Festplattenspeicher abgelegt. Da sollten sie auch bleiben. Also brauchte ich da nichts zu tun. Wer aber die Bilddaten auf der eingebauten Festplatte hat, muss diese auf die neue Festplatte 1:1 übertragen. Wichtig ist, dabei den Pfad nicht zu verändern. Das geht zwar auch, muss aber i.d.R. nicht sein und verkompliziert nur den folgenden Ablauf. Man kopiert die Dateien, indem man beide Rechner über ein Netzwerk verbindet oder auch über den Umweg einer externen Festplatte. Wichtig ist darauf zu achten, dass man die Daten sicher kopiert. Denn wenn eine Datei beim Kopieren schaden nimmt, dann ist sie zerstört und unbrauchbar.

 

Lighroom-Katalog

Der Lightroom-Katalog besteht aus zwei Dateien.


 

Die erste Datei ist für die Vorschaubilder zuständig, die zweite für den Katalog selber. Beide Dateien sind wichtig! Den Pfad zum Katalog findet man unter “Lightroom” –> “Katalog Einstellungen”:

Diese beiden Dateien müssen kopiert und auf den neuen Rechner in ein entsprechendes Verzeichnis gelegt werden. Ideal ist, wenn man Lightroom als erstes auf den neuen Computer installiert und dann bei den Katalog-Einstellungen schaut, wo die Kataloge defaultmäßig abgespeichert sind. Dort speichert man dann die vom alten Computer kopierten Kataloge (die beiden Dateien) hin und Lightroom wird diese dann dort auch finden.

Das war es dann schon. Die Bilder sind am richtigen Platz, der Katalog auch. Lightroom findet daher die Bilder und es kann wieder losgehen wie vor der Computerumstellung. Vermutlich mit neuem Computer nur schneller.

Zurück von der Photoshop Convention – Tag 2

18. November 2010 2 Kommentare

Die Photoshop Convention 2010 ist zu Ende, mit einem Tag Verspätung gibt es von mir den Bericht vom zweiten Tag und ein Gesamtfazit.

Vorab: Es waren zwei schöne Tage auf der Convention! Und so oder so sollte jeder Teilnehmer einiges an Eindrücken oder auch Tips/Tricks mitgenommen haben. Aber zumindest sollte jeder Teilnehmer die Gelegenheit gehabt haben, genügend neue Kontakte zu knüpfen.

Kommen wir zum zweiten Tag. Wie sah mein Programm aus:

1. Making Of: Times Square mit Bert Monroy
2. Bildverbesserung im RAW mit Christoph Künne
3. Beauty Retusche mit Mirko Vezmar
4. Markenidentifikation durch Looks & Effekte mit Thorsten Hoppler
5. Fashion Fotos im Workflow mit Hubertus Küppers

Auch hier wurde ich nicht entäuscht. Wenn man Bert Monroy zusieht wie er schwupdiwupp mal eben ein Auge zeichnet oder eine Bierflasche mit Wassertropfen versieht, dann ist das echt irre. Der Kerl hat es drauf und so was sind die Highlights der Convention. Davon hätte es ruhig noch mehr geben können, auch wenn die Vorträge der anderen alle gut waren. Die Amerikaner verstehen halt die Bühne als Show zu nutzen. Zudem haben die Amerikaner einen eigenen Arbeitsstil, der von dem gewohnten abweicht, nutzen andere Techniken – hier wrd also eher Neues vermittelt.

Die Vorträge Markenidetifikation durch Looks und der vorherige Beauty Retusche waren eine Einheit. Es war schön anzusehen wie verschiedene Zeitschriften verschiedene Anforderungen an die Retusche haben, ausgehend vom selben Bild. Wie schon am ersten Tag finde ich solche längeren Sessions gut, aber man nimmt sich dann die Möglichkeit, in einen anderen Vortrag zu gehen (zumindest macht es keinen richtigen Sinn). Vielleicht könnte der Veranstalter beim nächsten mal ein oder zwei längere Blöcke einfügen, denn Themen, die auch über zwei Stunden gehen, gibt es sich er genug. Und diese Vorträge könnten dann auch parallel laufen, so dass man nicht die kürzeren Vorträge tangiert.

Verlage wie Pearson, Galileo und Franzis, Zeitschriften wie Docma und Advanced Photoshop und sonsige Firmen wie Poster XXL luden noch zum stöbern ein. Wer alle Stände besuchte konnte an einer Verlosung von 50(!) Preisen teilnehmen. Eine tolle Sache, gab es doch richtig gute Sachen wie DVDs, Zeitschriftenabos und Bücher zu gewinnen. Umso schöner noch, dass ich seit 20 Jahren auch mal wieder was gewonnen habe, und zwar die geballte "Wissens-DVD" der DOCMA, die Photoshop Enzyklopädie, so wie draufsteht 25000 Seiten Buchinfos auf DVD. Ich hab mich riesig gefreut. Dafür nochmal ein Dank an dieser Stelle.

Was ich vermisst habe waren einige Referenten wie Calvin Hollywood und Dr. Hans "Doc" Baumann, einige Firmen wie Wacom, Nik, Adobe selber hat sogar auch gefehlt und noch einige Bekannte aus der Photoshopszene. Das war sicherlich schade. Trotzdem war das Networking richtig gut, das Abschlussbier mit Marius Schwiegk grandios und auch sonst der Rahmen der Photoshop Convention würdig.

Also zusammengefasst bin ich mehr als zufrieden mit der Veranstaltung, würde mir fürs nächste mal aber noch etwas nivauvollere Vorträge wünschen (hört sich schlimm an, ich meine damit aber eher neue Techniken, abgefahrenere Sachen). Was möglich ist hat Bert Monroy eindrucksvoll bewiesen. So ein Feuerwerk an Photoshop – das macht richtig Spass. Zudem könnte der Firmenteil noch größer sein, denn auch hier ist Networking natürlich wichtig und die Photoshop-Gemeinde klein. Aber das ist "Klagen" auf hohem Niveau. Es muss ja auch noch Raum zur Verbesserung geben.

Vielen Dank an Makromedia für die Organisation, ich komme bestimmt wieder.

Photoshop Convention 2010

12. November 2010 Keine Kommentare

Vom 16. bis zum 17. November findet dieses Jahr wieder die Photoshop Convention in München statt.

Bereits zum vierten mal werden wieder namhafte Referenten an zwei Tagen mit 30 Vorträgen und 2 Workshops für einen grossen Lerneffekt sorgen. Bert Monroy, Marus Schwiegk, Tom Krieger, Uli Steiger, Christoph Künne – alles, was Rang und Namen hat, ist auf der Photoshop Convention 2010 vertreten. Ok, fast alles, denn Calvin Hollywood und Dr. Hans "Doc" Baumann sind diesmal leider nicht als Referenten dabei.

Geplant sind im Rahmen der Veranstaltung zusätzlich wieder ein "Get Together" am ersten Abend für alle Besucher und Referenten und eine begleitende Fachmesse mit Firmen aus der Branche.

Also wieder ein rundherum gelungenes Programm, auf das ich mich richtig freue. Ich bin jedenfalls da – vielleicht kommt ja der eine oder andere Blogleser auch dahin.

Die Photoshop Convention findet in der alten Kongresshalle im Herzen Münchens, oberhalb der Theresienwiese, statt. Mehr Infos gibt es auf der Homepage der Photoshop Convention.

Handbücher mit Dropbox immer griffbereit

14. September 2010 Keine Kommentare

Heute möchte ich Euch ein geniales Tool vorstellen: Dropbox

Die Dropbox ist ein Tool, das im Web ein Speicherplatz von 2 GB für das Abblegen von Dokumenten anbietet. Das ganze ist kostenlos! Die Dokumente können in Ordnern nahezu beliebig organisiert werden. Die Dropbox ist für Windows, MacOS, iOs (iPhone, iPad), Android und demnächst Blackberry erhältlich – somit kann von fast überall auf seine Dropbox zugegriffen werden – einzige Voraussetzung ist ein Internetzugang.

Dies alleine ist aber noch nicht sonderlich spannend. Richtig interessant wird es aber, wenn man Dokumente mit anderen Personen, beispielsweise Freunden, teilen möchte. Auch das ist mit Dropbox möglich. Einzelne Ordner können für bestimmte Nutzer freigegeben werden, so dass diese Ordner dann auch in deren Dropbox erscheinen. So kann man somit sehr einfach Daten austauschen oder auch gemeinsam an Dateien arbeiten.

Ich nutze Droppbox, seitdem es mir von einem Bekannten empfohlen wurde. Und ich muss sagen, es macht richtig Sinn. Ein für mich wichtiger Einsatzzweck ist beispielsweise folgender – für mich auch der Grund, das Tool auf meinem Fotoblog zu präsentieren:

Auch wenn man sich gut mit Fotografie und seiner Kamera auskennt – gelegentlich braucht man doch auch mal das Handbuch der Kamera. Meist ist es aber dann gerade nicht dabei und steht schön zu Hause im Bücherregal, wo es natürlich wenig nutzt. Zumindest geht es mir so. Die Zeiten sind jetzt mit Dropbox vorbei, denn Nikon stellt zu allen Produkten seine Handbücher als Download bereit, Canon zumindest die Handbücher zu den Kamera-Bodys. Ich habe diese Dateien einfach in die Dropbox geschoben und diese sind jetzt von mir von überall abrufbar. Denn mein iPhone habe ich immer mit und greifbar und manchmal sogar das iPad, so dass ich sogar noch besser lesbar nachschauen kann.

Wer von Euch das Tool jetzt auch praktisch findet und sich auch einen kostenlosen Dropbox Account haben möchte, der sollte den Account über folgenden Link generieren: Dropbox-Account anlegen mit Bonus-Speicher. Also Bonus bekommt ihr nämlich dann zusätzliche 250MB zu den 2GB gutgeschrieben.

Und damit man auch sieht, wie das ganze aussieht, jetzt zum Schluss ein paar Bilder von Dropbox auf dem iPhone und iPad. Zuerst das iPhone und der Ordner "Handbücher" mit allen Files:

 

Und so sieht ein geöffnetes Handbuch auf dem iPhone aus:

 

Jetzt das selbe auf dem iPad. Wie man sieht kann man sogar die Handbücher noch besser lesen, da das Display deutlich mehr Platz bietet:

 

Ich hoffe, ich konnte Euch das Tool Dropbox und mögliche Einsatzzwecke näher bringen. Als kostenloses Tool ist es aus meiner Sicht unschlagbar und 2GB sind für einen normalen Einsatzzweck mehr als ausreichend. Daher ist Dropbox meine Empfehlung für heute.