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Archiv für die Kategorie ‘Technik/Equipment’

Analogfilm-Kassensturz

2. April 2011 1 Kommentar

Ich habe ja schon gesagt, dass ich neben der digitalen Fotografie auch noch gerne analog fotografiere. Heute habe ich mal alle meine Filme auf einen Haufen gelegt und bin echt erstaunt, was sich so alles angesammelt hat:

  • Fuji Trennfilme s/w und Farbe (matt und glänzend)
  • orig. Polaroid Trennfilme
  • orig. Polaroid Filme für Image/Spectra-Kameras
  • orig. Polaroid Artistik Film
  • Filme von Impossible Projekt
  • 120er Rollenfilme von Kodak (Tmax 400 und Portra 400)

Und nein, ich verkaufe nichts :) – ganz im Gegenteil werde ich eher noch ein paar Filme auf Lager legen, denn viele Sachen sind nur noch schwer zu bekommen und die Preise steigen und steigen. Und gut gekühlt im Kühlschrank überdauern die Filme auch Jahre und sind immer noch brauchbar.

Wer von Euch hat auch noch alte Filmbestände? Wer mag analoge Fotografie genau so wie ich – dann hinterlasst einen Kommentar. Ich bin gespannt.

Polaroid meets Hasselblad

1. Februar 2011 Keine Kommentare

Polaroids sind einfach herrlich. Sie sind irgendwie unperfekt, aber doch haben Sie einen speziellen Look, der mir richtig gut gefällt. Sie sind altmodisch, aber doch sind sie bereits wieder "in". Sie sind ehrlich und geben ein Bild unverfälscht wieder, aber trotzdem schauen Bilder auf Polaroid fast immer gut aus.

Jetzt habe ich für meine Hasselblad 503Cxi ein Polaroid Back gekauft. Klingt irgendwie interessant, wenn man die hochwertigkeit einer Mittelformat-Kamera und das schnelle Medium Polaroid zusammen bringt. Aber so läßt sich die Kamera mal eben zur Sofortbildkamera umbauen.

Vielleicht vorab zur Info für alle interessierten Hasselblad-Nutzer, wobei die Infos auch für viele andere Kameras gelten dürfte: Polaroid Backs gibt es verschiedene, und zwar das 80er und das 100er. Filme für das 80er Magazin werden nach meinem Wissen nicht mehr hergestellt – das sollte man beim Kauf berücksichtigen. Es gibt Backs von Hasselblad und auch von anderen Fremdfirmen (z. B. von Arca-Swiss), die sich auch großer Beliebtheit erfreuen und nicht schlechter sind.

Ich habe mir das 100er Polabasic-Back von Hasselblad gekauft, was man gebraucht für 100-150 Euro erstehen kann. Damit kann man jede Art von Typ 100 Packfilm verwenden, also die Polaroid-Filme 664, 667, 669, 125i (so man sie denn noch bekommt) bzw. die Fuji FP-100-Filme, die es noch immer gibt. Fuji stellt FP-100B (s/w), FP-100C (Farbe) und FP-3000 als sog. Pack-Film für Hasselblad Pola-Backs her.

Ich habe das Back mit dem Fuji Instant Film FP-100B Super verwendet, einem anchromatischer Sofortbildfilm im Trennverfahren. Entwickelt wurde er für Kamera-Filmpack-Adapter und Kameras, die Sofortbild-Filmpacks mit dem Filmformat 85 mm x 108 mm aufnehmen können. Da die Hasselblad 6x6cm Bilder macht, bleibt ein großteil des Films schwarz, was dem Bild einen speziellen Character verleiht. Trennbild heißt, dass Negativ und Positiv nach der Entwicklungszeit voneinander getrennt werden müssen. So hat man noch Einfluß über die Entwicklungszeit auf den "Look" des Bildes.

Ich hoffe es kommt rüber, ich bin extrem begeistert von den Ergebnissen, auch das Model hatte Riesenspass, denn das ist Fotografieren noch ohne Hektik, Man muss sich vorher Gedanken machen, um die Kosten nicht unnötig in die Höhe zu treiben. Man kann gleich die Ergebnisse ansehen und sich freuen. Ich liebe mein neues Polaroid-Back und ich werde es jetzt öfter einsetzen. Und ich kann Euch nur ermutigen, auch mal einfach etwas zu experimentieren. Erlaubt ist alles, was Spass macht. Ob es jetzt ein Mittelformat-Back ist, eine alte, aber inzwischen teure Polaroid SX-70 oder eine einfache Polaroid Image für 10-20 Euro bei ebay – es ist egal. Sich fühlen wie wie Andy Warhol, Helmut Newton oder Robert Mapplethorpe … Polaroid nutzen macht einfach Spass … probiert es aus.

 

Ankündigung: Gewinne – Gewinne – Gewinne

24. November 2010 Keine Kommentare

Langsam kommt der Winter nach Deutschland und die Tage werden kürzer und kälter. Zeit genug also, sich weiterzubilden. Daher werde ich in Kürze ein paar brandaktuelle DVDs von Krolop-Gerst verlosen, und zwar die Special Light DVD, die Ritter-Foto-DVD und die Let´s-Bounce-DVD.

Zu Martin Krolop und Marc Gerst und deren Videos brauche ich ja vermutlich nicht mehr viel zu sagen. Wer Krolop-Gerst noch nicht kennt, sollte sich unbedingt den Krolop-Gerst-Blog ansehen. Auch Live sind die Jungs eine Wucht. Hier der Link Ihren Workshops. Schaut Euch die Making-Ofs und da auch die Videos an – da sieht man, wie es so abläuft.

Genug erzählt, vermutlich kennt ihr die beiden eh schon lange. Was ihr tun müsst, um eine der DVDs zu gewinnen, werdet ihr dann in Kürze in entsprechenden Posts hier auf dem Blog erfahren. Also schaut regelmäßig rein, es lohnt sich …

Meine “neue alte” Polaroid SX-70

13. Oktober 2010 2 Kommentare

Der Firmenname Polaroid steht als Synonym für die ganze Produktgattung der Sofortbildkameras. Es war eine der Erfolgsgeschichten der 70er und 80er Jahre. Die hohen Filmkosten und die schlechte Reproduzierbarkeit waren unter anderem ein Grund dafür, daß die klassischen Polaroid Sofortbildkameras spätestens mit der Digitalfotografie abgelöst wurden und die Firma Polaroid die Entwicklung der Filme 2008 schlußendlich einstellte.

Der Österreicher Florian Kaps hat das stillgelegte Polaroid Werk in den Niederlanden aufgekauft um dort wieder unter dem namen Impossible Project zu produzieren. Alles ist neu, denn es werden keine alte Produktionslinie fortgeführt, da Chemikalien, die Polaroid früher benutzte, inzwischen teils verboten und nicht mehr im Umlauf sind.

Jetzt ist es soweit: Wer noch eine klassische Polaroid Sofortbildkamera besitzt, kann diese nun wieder in Betrieb nehmen und auf der Homepage vom Impossible Project dank neuer Technologie bereits Filme bestellen. Es gibt schwarz-weiss-Filme für die SX-70 und die Image-Kameras, aber auch erste Farbfilme sind zu bekommen. Es gibt aber noch eine ganze andere Reihe Neuigkeiten von Impossible Project, dazu aber irgendwann später mehr.

Jetzt zum Hauptanliegen meines Blogposts:

Neben ein paar alten, aber top erhaltenen Polaroid Image-Sofortbildkameras habe ich mir jetzt eine "neue alte" SX-70 gegönnt, in einem wirklich guten Zustand und in Originalverpackung, sogar noch mit original Kaufquittung. Gut erhaltene SX-70 sind kaum zu finden, denn das Leder scheint sich oftmals aufzulösen und die Kameras sehen wirklich übel dann aus. Die SX-70 wurde 1972 als hochwertige und hochpreisige, faltbare Spiegelreflex-Sofortbildkamera von Polaroid eingeführt und mit ihr die ersten Integralfilme. Die ersten SX-70 waren manuell zu focussieren, später wurde sie dann verbessert und mit Autofocus unter dem Namen "One Step Sonar" verkauft. Die Preise steigen im Augenblick durch die Verfügbarkeit neuer Filme, wobei abgenutzte Kameras nicht viel günstiger sind als gut erhaltene. Mit etwas Glück und Zeit läßt sich aber noch ein schönes Schätzchen ergattern. 

Soviel zur Theorie, jetzt sollen Bilder sprechen: Seht selber, das ist meine neue Kamera:
 


(Bilder von Baram)

Jetzt noch ein paar Linktipps:
The Impossible Project  (EN)
Baram (KOR)
Polazone  (KOR)

Wer auf der Suche nach schönen, exklusiven, vollständigen Polaroidkameras ist mit Originaltaschen etc., der muss einfach auf den Seiten von Baram aus Korea stöbern. Wer sich nur an dem Design und Zubehör optisch erfreuen will, auch. Es ist ein echter Tipp für Polaroidfans.

Handbücher mit Dropbox immer griffbereit

14. September 2010 Keine Kommentare

Heute möchte ich Euch ein geniales Tool vorstellen: Dropbox

Die Dropbox ist ein Tool, das im Web ein Speicherplatz von 2 GB für das Abblegen von Dokumenten anbietet. Das ganze ist kostenlos! Die Dokumente können in Ordnern nahezu beliebig organisiert werden. Die Dropbox ist für Windows, MacOS, iOs (iPhone, iPad), Android und demnächst Blackberry erhältlich – somit kann von fast überall auf seine Dropbox zugegriffen werden – einzige Voraussetzung ist ein Internetzugang.

Dies alleine ist aber noch nicht sonderlich spannend. Richtig interessant wird es aber, wenn man Dokumente mit anderen Personen, beispielsweise Freunden, teilen möchte. Auch das ist mit Dropbox möglich. Einzelne Ordner können für bestimmte Nutzer freigegeben werden, so dass diese Ordner dann auch in deren Dropbox erscheinen. So kann man somit sehr einfach Daten austauschen oder auch gemeinsam an Dateien arbeiten.

Ich nutze Droppbox, seitdem es mir von einem Bekannten empfohlen wurde. Und ich muss sagen, es macht richtig Sinn. Ein für mich wichtiger Einsatzzweck ist beispielsweise folgender – für mich auch der Grund, das Tool auf meinem Fotoblog zu präsentieren:

Auch wenn man sich gut mit Fotografie und seiner Kamera auskennt – gelegentlich braucht man doch auch mal das Handbuch der Kamera. Meist ist es aber dann gerade nicht dabei und steht schön zu Hause im Bücherregal, wo es natürlich wenig nutzt. Zumindest geht es mir so. Die Zeiten sind jetzt mit Dropbox vorbei, denn Nikon stellt zu allen Produkten seine Handbücher als Download bereit, Canon zumindest die Handbücher zu den Kamera-Bodys. Ich habe diese Dateien einfach in die Dropbox geschoben und diese sind jetzt von mir von überall abrufbar. Denn mein iPhone habe ich immer mit und greifbar und manchmal sogar das iPad, so dass ich sogar noch besser lesbar nachschauen kann.

Wer von Euch das Tool jetzt auch praktisch findet und sich auch einen kostenlosen Dropbox Account haben möchte, der sollte den Account über folgenden Link generieren: Dropbox-Account anlegen mit Bonus-Speicher. Also Bonus bekommt ihr nämlich dann zusätzliche 250MB zu den 2GB gutgeschrieben.

Und damit man auch sieht, wie das ganze aussieht, jetzt zum Schluss ein paar Bilder von Dropbox auf dem iPhone und iPad. Zuerst das iPhone und der Ordner "Handbücher" mit allen Files:

 

Und so sieht ein geöffnetes Handbuch auf dem iPhone aus:

 

Jetzt das selbe auf dem iPad. Wie man sieht kann man sogar die Handbücher noch besser lesen, da das Display deutlich mehr Platz bietet:

 

Ich hoffe, ich konnte Euch das Tool Dropbox und mögliche Einsatzzwecke näher bringen. Als kostenloses Tool ist es aus meiner Sicht unschlagbar und 2GB sind für einen normalen Einsatzzweck mehr als ausreichend. Daher ist Dropbox meine Empfehlung für heute.

Transportcase für Yongnuo RF-602 Funkauslöser

12. September 2010 2 Kommentare

 

Die meisten von Euch werden die Yongnuo RF-602 Funkauslöser kennen. Für die, die die kleinen Wunderdinger noch nicht kennen: RF-602 ist ein Funkauslöserset (aus China), dass sehr zuverlässig funktioniert und auch noch sehr günstig ist. Man nutzt es zum manuellem entfesseltem Blitzen mit Systemblitzen. TTL-Signale werden allerdings nicht übertragen, was aber bei dem Preis von ca. 30 Euro für ein Set aus Empfänger und Sender nicht verwunderlich ist. Mehr zu dem Thema könnt ihr hier finden:

RF-602-Bericht auf dem Blog von Krolop & Gerst
RF-602 FAQ
Bericht im DSLR-Forum Teil 1
Bericht im DSLR-Forum Teil 2

Jetzt werden die RF-602 allerdings ohne Tasche oder Case geliefert. Wenn man die Funkauslöser mitnehmen möchte, sollte man diese vielleicht trotzdem geschützt transprtieren und nicht einfach so in die Fototasche werfen. Jedenfalls mache ich das immer so, weil ich sehr "pingelig" mit meinem Material bin (schließlich habe ich dafür Geld bezahlt). Also habe ich mich auf die Suche nach einem Transport-Case gemacht, was hochwertig ist und den Preisvorteil der RF-602 nicht torpediert. Ich bin dann schlussendlich auf ebay fündig geworden, und zwar bei einem Case für die Nintendo DS Lite. Aber seht selbst:


Das ist das Case geschlossen. Auf Grund des Hardcase ist alles gut geschützt.

 


Das Case bestückt mit vier Yongnuo RF-602-Funkempfänger, die durch das Gummi schön gehalten werden, so dass diese nicht herumrutschen können.

 


Das Case bestückt mit vier Yongnuo RF-602-Funkauslösern und einem Empfänger. Auch das passt.

 

Wie man sieht, ist das Case sehr universell. fast jede Kombination aus Empfängern und Sendern ist möglich. Preislich liegt es um die 5 Euro (aus Hong Kong bereits inklusive Versand) bis ca. 7,50 Euro (inkl. Versand aus Deutschland) bei ebay, also absolut bezahlbar. Zu finden ist es beispielsweise hier (ebay Link). Wenn der ebay-Link irgendwann nicht mehr aktiv ist, weil ebay alte Angebote rausnimmt, sucht einfach nach "Case Nintendo DS Lite" und vergleicht die Artikel mit den Bildern hier.

Ich denke, das Case ist eine super Lösung. Es passt perfekt und die paar Euro sollten einem die Funkempfänger wert sein, zumal auch so alles gut griffbereit verstaut werden kann.

Ich bin auf Eure Meinungen gespannt? Ist das was für Euch? Oder wie transportiert ihr Eure RF-602?

Krolop&Gerst-DVD-Training "LET´S BOUNCE"

13. April 2010 Keine Kommentare

 Jetzt halte ich sie endlich in der Hand: Die erste Blog-DVD von Martin Krolop und Marc Gerst mit dem Thema "Let´s Bounce"

Wer sie noch nicht Kennt: Martin Krolop und Marc Gerst sind Profi-Fotografen und besitzen inzwischen eine große Fangemeinde, die deren zahlreiche Beiträge bei Foto-TV, dem eigenen Krolop&Gerst-Blog und bei Video2Brain regelmäßig verfolgten. Marc Gerst und Martin Krolop arbeiten erste wenige Jahre als ein Team, sind aber schon in der Branche bekannt wie ein bunter Hund – und das aus gutem Grund. Beide harmonieren hervorragend zusammen. Ihre Devise: "Keine Geheimnisse". Hier kann man einen tiefen Blick hinter die Kulissen werfen und auch noch viele neue Tipps&Tricks lernen.

Ich habe beide bei einem Workshop in der Lichtschmiede München kennengelernt und muss sagen, dass ihre Art der Wissensvermittlung besonders ist. Es macht einfach Spaß zuzuhören, zu folgen und dann das gelernte umzusetzen. Aus diesem Grunde musste ich auch die DVD sofort kaufen.

Viele Themen zu speziellen Lichtsituationen werden auf dem schon angesprochenen Blog abgehandelt und erklärt – auch mit vielen Videos. Und hier schließt die Blog-DVD von Martin Krolop und Marc Gerst an. Das Thema ist "Let´s bounce" was so viel wie Lichtführung mit Reflektoren bedeutet. Während das Blog die Themen breit fächert ist die DVD eher in die Tiefe ausgerichtet. Noch nie wurde ein Thema wie Lichtführung mit Reflektoren so intensiv betrachtet und erklärt wie auf dieser DVD. Es fängt bei Grundlagen an und hört bei Profitipps auf. Aber dazu gleich noch mehr.

Die DVD ist mit knapp 4 Stunden Laufzeit und 39 brandneuen Videos, die extra für die DVD erstellt wurden, vollgefüllt. Jedes Video läuft zwischen 3 und 10 Minuten und widmet sich einem besonderen Problem oder Setup im Detail. Die Videos sind mit dem PC zu betrachten (ein Ansehen am TV funktioniert nicht). iPod- und iPhone-Nutzer finden alle Videos nochmal speziell konvertiert für die mobilen Apple-Freaks vor.

Die DVD ist in vier Kategorien eingeteilt: "First Steps" (5 Videos) behandelt Themen von Kameraeinstellungen über die Art und Weise den Reflektor zu halten (ja, auch hier kann man viel falsch machen!) bis Bespannungsarten. In "Special Videos" (5 Videos) geht es um das California Sunbounce System, in "Basic Tutorials" (15 Videos) werden grundsätzliche Techniken und einfache Szenarien dargestellt, in dem letzen Themenbereich "Advanced Tutorials" (14 Videos) geht es um komplexere Aufbauten und Einsatzmöglichkeiten.

Wie man sieht baut die DVD von den Grundlagen her auf. Wer die Grundlagen schon kennt wird auch bei den Advanced-Kapiteln viele spannende Sachen finden, die man auch für seine Fotografie verwenden kann. Es ist also eine DVD für den Anfänger wie für den Profi gleichermaßen. Und ganz wichtig: Die Sachen, die man dort sieht, können auch einfach selber umgesetzt und angewendet werden. Man muss nicht erst Ausrüstung für 10.000de Euro dazu kaufen – ich finde das ist echt extrem viel wert.

Die technische Qualität der DVD ist klasse. Aufgenommen wurden die Videos wohl mit zwei 5DMarkII Kameras, zumindest sieht man das in den Making Ofs auf dem Weblog von Krolop&Gerst. Selbst professionelle Hersteller von Trainings-DVDs und Online-Trainings wie video2brain und FotoTV können sich da noch eine Scheibe abschneiden. Neben der inhaltlichen Qualität kann also die DVD auch hier punkten.

Noch eine Anmerkung: Obwohl das System von California Sunbounce eingesetzt wird sind viele Sachen auch mit anderen Reflektoren zu realisieren. Das Besitzen eines California Sunbounce-Reflektors ist keine Voraussetzung für den Einsatz der dort angesprochenen Tipps und Vorgehensweisen. Mit anderen Reflektoren lassen sich diese auch anwenden. Trotzdem zählt das California Sunbounce-System zu dem besten in der Branche und daher ist es verständlich, dass dieses auch für die Videos herhalten musste.

 

 

Erhältlich ist die DVD ausschließlich über den Weblog von Martin Krolop. Der Preis ist 35 Euro, zurzeit gilt aber der reduzierte Einführungspreis von 30 Euro – sogar schon inkl. Verpackung und Versand. Da heißt es schnell zu sein, denn ein Einführungspreis ist ja i.d.R. eine befristete Sache. Zudem kommt, dass die DVD auf 500 Exemplare limitiert ist.

Ich habe mir die DVD komplett angesehen und muss sagen, von mir bekommt die DVD fünf Sterne, denn für den Preis ist sie wirklich geschenkt. Selten ist Wissen so komprimiert und günstig zu bekommen. Wer die DVD verpasst ist selber schuld.

 

The Chase – HD-Kurzfilm mit der Nikon 3Ds von Gero Breloer

11. Februar 2010 Keine Kommentare

 

Kein geringerer als TOP-Fotograf Gero Breloer wurde vom Nikon Professional Service Team beauftragt, in Barcelona innerhalb von 24 Stunden einen Kurzfilm zu drehen und auch zu schneiden (“…filmed in one day, cut in one night”). Sein Equipment: Die nagelneue Nikon D3S, zu dem Zeitpunkt noch ein Vorserienmodell und noch nicht zu kaufen.

Wer würde nicht gerne in Barcelona sein, mit einer brandneuen Kamera, mit allerlei Equipment, einem guten Team und einem schönen Model? Ich finde das sieht man dem Film auch an. Es war anscheinend viel Spass dabei. Schaut ihn Euch an:

 

Auf seiner Blog hat Gero Breloer ein ausführliches Making-Of mit vielen Bildern, einer Beschreibung des Equipments und vieles mehr. Es ist sehr interessant dort reinzuschauen. Und einen Making-Of-Film gibt es auch:

Nach meiner Meinung hat sich Gero Breloer selbst übertroffen. Ein pfiffiger, erfrischender und kurzweiliger Fim in so kurzer Zeit – das muss ihm erst mal einer nachmachen.

Gero Breloer, bitte mehr davon!

 

JPG-Screenshots mit MAC

19. November 2009 Keine Kommentare

Heute mal was aus der Reihe und extra etwas für Mac-Nutzer: Screenshots mit dem Mac!

Im Gegensatz zu Windows ist ein gutes Snapshot-Tool mit vielen Funktionen im Betriebsystem vom Mac implementiert. Snapshots werden hier wie folgt gemacht:

Apfel+Shift+3: 
Foto vom gesamten Bildschirm.

Apfel+Shift+4
Foto von einem selbst ausgewählten Bereich des Bildschirms.

Apfel+Shift+4, danach die Leerzeichen-Taste drücken
Foto eines selbst ausgewählten, geöffneten Fensters.

Jetzt aber der Tipp: Standardmäßig speichert der Mac die Screenshots im PNG-Format. Diese werden dann auf dem Schreibtisch abgelegt. Das Format hat mich gestört und ich habe gesucht, ob es ein Tool gibt was JPGs machen kann. Die Überraschung: Es geht auch mit dem Standardtool. Dazu muss man nur folgende Zeile im TERMINAL eingeben:

defaults write com.apple.screencapture type jpg

Das Terminal findet Ihr im Finder unter PROGRAMME -> DIENSTPROGRAMME. Ganz wichtig ist der Neustart, denn erst einem Neustart funktioniert die Änderung.

Statt dem JPG-Format kann man auch andere Formate wählen: TIFF, GIF, BMP, JPEG-2000, PDF, PICT, PNG, PSD, SGI, TGA. Dazu muss im o.g. Befehl nur das jpg durch das neue Format ersetzt werden.

Ich hoffe Ihr könnt mit der neuen Funktion etwas anfangen. Viel Spass beim Snapshot anfertigen …

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Giorgetto Giugiaro – Vom BMW M1 zur Nikon D3x

31. Oktober 2009 1 Kommentar

Giorgetto Giugiaro, italienischer Stardesigner, inzwischen 71 Jahre alt, und Gründer der bekannten Designfirma Italdesign, ist berühmt für viele außergewöhnliche Automobildesigns der letzten Jahre: BMW M1, Alfa Romeo Alfasud und 159, Maserati 3200GT, Lotus Esprit, Saab 9000, VW Golf I, Scirocco I und Passat I, Fiat Panda und Punto – die Liste ließe sich endlos weiterführen und jeder kennt und liebt diese Automobildesigns.


BMW M1. Design von Giorgetto Giugiaro (Foto: BMW)

Was hat das aber ein berühmter Automobildesigner in einem Blog über Fotografie zu suchen? Oder anders gefragt: Was haben ein BMW M1 und die Nikon D3 gemeinsam? Auf den ersten Blick nicht viel, oder vielleicht doch?

Was die wenigsten wissen: Nikon arbeitet seit fast 30 Jahren ebenfalls intensiv mit Giorgetto Giugiaro zusammen und er entwirft für Nikon Kameragehäusedesigns. Unter anderem stammt das Design der Modelle Nikon F3, F4, F5, F6 aus seiner Feder, aber auch das der zur Zeit aktuellen Modelle Nikon D3 und D3x.


Nikon D3x. Design von Giorgetto Giugiaro (Foto: Nikon)

Auf der Nikon-Seite liest sich das dann so:

Nach Ansicht von Nikon gehen Schönheit und Leistung Hand in Hand. Aus diesem Grund arbeitet Nikon seit 1980 mit dem legendären italienischen Industrie-Designer Giorgetto Giugiaro zusammen. Sein Ansatz für das Design der D3 und D3X war einfach, aber tiefgreifend.

Auf der Grundlage gestalterischer Themen schuf Giugiaro das neue Aussehen der D3 und D3X im Glauben daran, dass die Kamera eine für jeden erkennbare Form und einen ebensolchen Nutzen haben sollte. Kontinuität war von großer Bedeutung, sodass die D3 und D3X im Hinblick auf Vergangenheit und Zukunft gestaltet wurde.

 

Wie auch immer. Ich glaube man sieht den Kameras das außergewöhnliche und moderne Design an, das sich angenehm von den diversen Wettbewerber abhebt. Als Kunde merkt man schon beim Anfassen, wie Nikon mit Liebe zum Detail an die Sache herangeht. Und wenn man jetzt noch weiss, welcher berühmte Kopf dafür verantwortlich ist – das macht das Design und damit die Kamera gleich nochmal schöner.

Weitere Infos zu dem Design der D3/D3x und zu Giorgetto Giugiaro gibt es hier:

Nikon Information über das D3/D3x-Design
Interview mit Giorgetto Giugiaro
Giorgetto Giugiaro verantwortet Design von NIKON D3/D3X im Blog von Robert Krappel