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Archiv für die Kategorie ‘Technik/Equipment’

CAMREG – Kameraausrüstung registrieren und mehr …

13. Dezember 2011 Keine Kommentare

Vor einigen Wochen habe ich über eine neue Möglichkeit gefunden, seine teure Ausrüstung vor Verlust oder auch Diebstahl zu schützen, in dem man sie registriert. Möglich wird das über die Seite camreg.com.

 

Ich habe mich gleich zum Test angemeldet und muss sagen, dass die Umsetzung echt gelungen ist und man sich schnell zurecht findet. bei großer Verbreitung, was ihr zu wünschen ist, wird die Seite echt einen großen nutzen haben. Insgesamt ist alles schlicht, übersichtlicht und funktional aufgebaut.

 

Die Registrierung war bei mir noch ein bisschen holperig, da ich mich zunächst über enjoyyourcamera angemeldet hatte. Aber da ließ der Freischaltcode auf sich warten. Ich habe mich dann über die CAMREG-Internetseite direkt nochmal angemeldet, was aber auch zunächst direkt funktionierte. Nach einer Mail mit dem Betreiber, der umgehend reagierte, stellte sich heraus, dass man nach einer Paypal Zahlung den Link zurück auf die CAMREG-Seite noch anklicken musste, um alles abzuschließen. Das Problem war aber bekannt und die Lösung stand damals schon in den Startlöchern. Also der Umgang mit dem Kunden war hervorragend, insofernfinde ich ein paar Schwierigkeiten zu anfang einer tollen Idee ok. Wichtig ist wie man reagiert und das war einfach prima.

Kommen wir aber zum Leistungsumfang. Man kann

  • Geräte registrieren (inkl. Rechnungen und Belegen, die man anheften kann)
  • Diebstahl & Verlust melden (die Seriennummern können dann auch von anderen Nutzern abgefragt werden z. B. beim Gebrauchtkauf)
  • Sicherheitslabels drucken lassen, die man auf die Gegenstände kleben und über ein Finder von der Registrierung weiß und den Besitzer herausfinden kann. Ggf. kann man so auch einen potentiellen Dieb abschrecken, das Equipment zu stehlen, da es sich so registriert natürlich schwerer veräußern läßt und auch nachverfolgbar wird, woher das ganze stammt. Die Aufkleber sind recht klein und sehen folgendermaßen aus:

    Schlussendlich und was ich wirklich super finde – man kann mit dieser Seite komfortabel

  • Listen für den Zoll frei zusammenstellen, damit man diese bei der Ausfuhr angeben kann und keine Probleme bei der Einfuhr bekommt:

Das alles bekommt man als Internetseite und als App für iphone und ipad.

Der Spass kostet nur 9,95 Euro / Jahr für beliebig viele Geräte, testen kann man es bis zu drei Geräten kostenlos. Also ich finde das günstig und jeder, der teures Equipment sein Eigen nennt, sollte sich meiner Meinung nach dort anmelden.

Ein wirklich sehr gutes Projekt mit viel Potential, wie ich finde. Ich werde es nutzen, ich kenne einige, die es auch schon tun. Ich hoffe Euch auch bald da zu sehen. Denn der Preis ist echt fair und wenn man mal einen Ausrütsungsteil wieder bekommt, dann hat er sich dutzendfach bezahlt gemacht. Ich drücke den Betreibern beide Daumen und hoffe, dass das Projekt nach dem Start wirklich schnell flächendeckend genutzt wird.

JerkStopper von TetherTools

13. September 2011 1 Kommentar

Der JerkStopper von TetherTools ist eine Zugentlastung für Kabel und wird in Europa von dem Niederländer Frank Doorhof bzw. seiner Frau vertrieben (http://www.tethertools.eu/). Die Vorrichtung soll ein versehentliches Herausreißen von USB- und Firewire Kabeln aus der Kamerabuchse und dem Computeranschluss verhindern, was gerade beim Tethered Shooting immer wieder vorkommen kann, wenn man am Kabel versehentlich hängen bleibt oder das Kabel plötzlich zu kurz wird.

Eine prima Sache – so dachte ich zumindest – und so habe ich mir das Jerkstopper USB KIT bestellt. 21 Euro (plus 9 Euro Versand) sind preislich ja noch im Rahmen. Es gibt noch das Essential Kit, was aber nur eine Tasche und eine USB Lampe zusätzlich enthält und mit 39 Euro dann vergleichsweise teuer ist. Das Jerkstopper USB KIT Paket besteht lediglich aus einer 1-seitigen Anleitung, einer Kabelklemme mit USB-Stecker aus Plastik für das Notebook und einer Kabelklemme mit Band und Schnellverschluss für die Kamera. Letztere Klemme besteht aber auch aus der Kabelklemme mit USB-Stecker, die mit Schrumpfschlauch nicht gerade hübsch "umgepimpt" wurde.

Lieferumfang des Jerkstopper USB KITs

 

Die beiden Zugentlastungen, oben die für die Kamera, unten die für den Computer

 

Schnellverbindung zur Lösung der Zugentlastung an der Kamera

 

Für 21 Euro hatte ich mir da etwas mehr erwartet, aber wenn das System den Einsatzzweck erfüllt, dann sind auch diese 21 Euro gut angelegt, denn ein Schaden an einem der Ports kommt teurer.

Also ging es gleich ans ausprobieren. Die Kamera läßt sich einfach an der Tragegurtaufhängung anbringen. Ein USB-Kabel ist schnell eingelegt und das Teil funktioniert wie es soll.

Was man sich aber bei der USB-Computer-Zugentlastung gedacht hat, wird mir ein Rätsel bleiben. Ein Einsatz ein meinem 13" MacBookPro (aktuelles Modell), einem Gerät, das viele Fotografen besitzen, ist nicht möglich. Die beiden USB Ports sitzen nebeneinander und die Kabelklemme ist zu kurz, so dass der USB-Stecker des Kables und die Klemme sich gegenseitig behindern und ein Einlegen des Kabels unmöglich ist. Ich kenne aber auch kein USB-Kabel mit einem so kurzem Stecker, dass eine Nutzung überhaupt möglich wäre. Die Zugentlastung am Computer ist für den angedachten Zweck bei einem aktuellen und viel genutzten Notebookmodell also nicht verwendbar, was mehr als enttäuschend ist.

Computerzugentlastung. Ein Einlegen des Kabels ist unmöglich!

 

Zusammengefasst: So wie das System jetzt ist, kann ich es nicht empfehlen. 21 Euro für ein nur halb nutzbares Kit ist viel zu teuer. Die Idee an sich ist prima, die Umsetzung ist aber mangelhaft durchgeführt worden. Eine längere Kabelklemme könnte das Problem so einfach lösen, aber man hat sich da anscheinend überhaupt keine Gedanken gemacht. Das ist echt schade. Spart Euch das Geld.

Analoge Kameras reparieren – Gerard Wiener in München

10. Juli 2011 1 Kommentar

Ich hatte schon auf facebook berichtet, dass ich drei alte analoge Kameras, die längere Zeit im Schrank gelegen waren, bekommen hatte. Es waren

1 Rollei 35T von meinem Vater
1 Rollei 35SE von einem Freund
1 Canon A1 von ebay

Alle Kameras in top Zustand (äußerlich), aber technisch überholungsbedürftig. Bei den Rolleis liefen die Zeiten nicht richtig, bei der Canon mussten die Dichtungen erneuert werden und ein Plastikteil erneuert werden (völlig unnötig, aber wenn ich eine perfekte Kamera haben möchte, dann auch richtig). Normal nach so vielen Jahren, sind die Kameras doch mindestens 30 Jahre alt und eine Wartung gehört zu analogen Kameras wie auch beim Auto regelmäßig dazu.

Also wohin bringen die alten Schätzchen – das war die Frage. Erste Recherchen brachten diverse Fachleute zu Tage, die spezialisiert waren auf Rollei. Aber die Canon A1 musste ja auch gemacht werden. Dann fand ich in diversen Foren einen Hinweis auf Gerard Wiener in München.

 

 

Gerard Wiener betreibt einen Fotoreparatur-Schnellservice in München in der Nähe vom Hauptbahnhof. Der Name Wiener ist irreführend, denn der Inhaber ist gar kein Österreicher, sondern Franzose. Wenn man in den Laden kommt, der inzwischen mehr als 35 Jahre in München besteht, dann ist das wie eine Zeitreise. Überall stehen leicht chaotisch alte Kameras rum, im Hintergrund läuft französische Musik.

 

 

Er selber ist ein sehr charmanter, älterer Herr, schätzungsweise um die 70 Jahre. Er kennt sich mit alten Kameras aus. repariert alle Marken und stellt ggf. Ersatzteile selber her, wenn diese nicht mehr zu bekommen sind. Er verkauft aber auch gebrauchte Kameras, Objektive und Zubehör.

 

 

Nach einem kurzen Gespräch hatte ich einen super Eindruck. Ich habe meine drei Kameras dort gelassen, habe meine Wünsche erklärt und bin gegangen. Nach 14 Tagen konnte ich die Kameras abholen. Der Preis war sehr fair, die Kameras super gemacht. Alle Arbeiten wurden ausgeführt, auch die, die er nicht explizit aufgeschrieben hatte. Einfach perfekt.

Schön, dass es heute noch solche Fachleute gibt. Toll, dass sie einen nicht übervorteilen, sondern faire Preise aufrufen. Wer also eine analoge Kamera repariert haben möchte, ist dort richtig aufgehoben. Digitale Kameras repariert er aber verständlicherweise nicht. Hier seine Adresse für alle Besitzer alter analoger Kameras:

Wiener Fotoreparatur-Schnellservice
Inh. Gerard Wiener
Landwehrstr. 12
80336 München
Tel. 089 / 595072

Ich werde in Kürze noch meine neue Nikon FM2N, eine alte Leica IIf von meinem Vater, die er vermutlich von meinem Opa hat (aus den 30er jahren) und eine Minox 35 dort vorbeibringen. Denn dann sind die nächsten 30 Jahre gesichert und die Kameras wieder einsatzbereit.

Wenn Ihr auch Erfahrungen gemacht habt, wo man gut analoge Kameras reparieren lassen kann, dann könnt ihr gerne diese Tipps als Kommentar hier anhängen. Egal wo, ich denke das interessiert jeden analog-Freak und Notfalls kann man Kameras ja auch mit der Post verschicken, hauptsache die Reparatur wird perfekt gemacht.

PS: Die Bilder sind leider nur mit der iPhone-Kamera gemacht, da ich spontan zum Abholen dort vorbeigekommen bin. Daher ist die Qualität sehr mäßig. Um einen Eindruck zu bekommen, reichen sie aber aus.

Objektive als Trinkbecher

3. Juli 2011 Keine Kommentare

Heute gibt es mal ein "anderes" Thema für alle Fotografie-Fans. Bei den Olympischen Spielen 2010 in Vancouver wurden im Pressebereich Thermostassen im Canon 70-200mm Objektiv-Design verteilt. Diese Thermostassen sind kaum mehr zu bekommen und werden im Internet hoch gehandelt (zwischen 50US$ und 100US$).

Inzwischen gibt es aber einige weitere Hersteller (aus China), die sich das lukrative Geschäft nicht entgehen lassen wollen und Kaffeebecher im originalgetreuen Gehäuse eines Zoom-Objektivs produzieren. So werden inzwischen Tassen im Canon 70-200mm- und 24-105mm-Design angeboten sowie im Nikon-Design das 24-70mm und 70-200mm. Die Canon-Tassen sind aber die am weitest verbreiteten.

Mit der Zunahme der Anbieter hat auch der Preisverfall eingesetzt, so dass diese Tassen zwischen knapp 6US$ und 25US$ zu bekommen sind (die Nikons sind teurer, wie im richtigen Leben). Diese Preise sorgen auch dafür, dass diese für den Zoll unattraktiv geworden sind und meist ohne Probleme passieren dürfen.

Und so habe ich es gewagt und mir einfach, weil ich so eine Tasse witzig finde und die Preise ja wirklich bezahlbar sind, zwei Tassen von unterschiedlichen Anbietern bestellt. Einmal die günstigste Variante für 5,99US$ und einmal eine aus dem mittleren Preissegment für 17,99€. Es handelt sich bei beiden georderten Tassen um das Canon 24-105mm-Design.

Die Lieferung erfolgte aus China, bei dem teureren Becher wurde die Auktion von ebay vorzeitig beendet, geliefert wurde aber trotzdem, da ich bereits per Sofortkauf zugeschlagen hatte. Die Lieferzeit aus China waren bei den beiden von mir bestellten Tassen ca. 2 Wochen, was völlig ok ist. Zoll wurde nicht erhoben, da der Preis unkritisch war. Und da auf den Umkartons keine Canon-Markenbezeichnung aufgedruckt war, gab es auch keine Plagiatsprobleme. Ansonsten gleichen die Kartons ungefähr dem Original.

Der erste Eindruck – beide Versionen schauen von weitem dem Original sehr ähnlich und wenn diese auf dem Tisch stehen, kann es zu einer Verwechselung kommen. Beide haben eine Metall-Innenauskleidung – ob diese aber wirklich einen Thermoskanneneffekt hat, kann ich nicht sagen.

Bei näherer Betrachtung und dem direkten Vergleich beider "Linsen" fallen doch Qualitätsunterschiede auf, die den Preisunterschied von mehr als Faktor 3 rechtfertigen. Das Plastik bei der Billigversion ist deutlich grober genarbt, der Druck unsauberer und die Schieber lassen sich nicht betätigen (was ja auch an sich sinnlos ist). Zudem ist der Deckel mit einer angespritzten Gegenlichtblende versehen, was die Sache unhandlicher macht und weniger original ausschaut. Die teurere Version ist vom Kunststoff her feiner genarbt und damit näher am Original, der Druck der Beschriftung ist viel besser und der Deckel sieht aus wie der eines normalen Objektivs.

Hier einige Bilder der teureren Version:

 

Und hier im vergleich die günstigere Variante der "Mugs":

 

Ich kann mir vorstellen, dass die Presseversionen von Canon noch besser verarbeitet waren, aber einen Vergleich habe ich nicht. Ob die Tassen gesundheitlich unbedenklich sind ist ebenfalls nicht zu beantworten. Die Edelstahlauskleidung sollte es aber sein. Und es kommen ja mehr Tassen aus China und nicht nur diese.

Fazit:
Ein nettes Gimmick für jeden Fotografen und ein Eyecatcher auf dem Büroschreibtisch. Beide Tassen sind ok und erfüllen ihren Zweck. Wer eine etwas bessere Qualität haben möchte, sollte zu einer etwas teureren Version greifen, wer nicht so viel ausgeben möchte, ist auch mit der günstigen Variante gut bedient.

Firmware-Update für Canon 5D Mk2

18. Juni 2011 Keine Kommentare

Vielleicht ist es ja für den einen oder anderen von Euch interessant und doch noch nicht bekannt, da das Thema irgendwie kaum besprochen wird: Für die Canon 5D MK2 gibt es seit Ende Mai ein Firmwareupdate auf die Version 2.09.

Folgende Änderungen und Fehlerbehebungen sind eingeflossen (lt. Canon Homepage):

  1. Höhere Lese-/Schreibgeschwindigkeit mit UDMA 7-kompatiblen CF-Karten.
  2. Behebt das Problem, dass die IS-Funktion nicht verfügbar ist, wenn die persönliche Funktion C.Fn III-2 auf [5: IS-Start] eingestellt wurde und das angebrachte Objektiv nicht über eine AF-Stopptaste verfügt. Dies ist darauf zurückzuführen, dass mit der persönlichen Funktion C.Fn III-2 der IS-Start der AF-Stopptaste auf dem Objektiv zugewiesen werden kann.
  3. Orthografiefehler auf den Menüanzeigen in Arabisch, Portugiesisch, Spanisch und Thailändisch.

Sicherlich sind das kleine Updates, aber bereits Punkt 1 scheint mir Grund genug für ein Update. Das Update ist zu finden auf der Canon-Homepage und ist für Mac und Windows getrennt.

Sofortbild lebt – Fujifilm instax wiederbelebt!

4. Mai 2011 1 Kommentar

Da haben wir es wieder! Analoge Fotografie ist im Kommen. Kodak entwickelt neue Negativ-Filme, Impossible Projekt entwickelt ganz neue Filme für Polaroid und Fuji legt gerade jetzt die Instax-Kameras neu auf und will auch einen Teil vom Kuchen abhaben.

 

Hier ein Auszug aus der Pressemitteilung vom 27.4.2011:

Ein Klassiker erwacht zu neuem Leben: Sofortbild ist wieder da. Vor allem junge Leute erliegen der Faszination dieser analogen Technik, die ganz im angesagten Retro-Trend liegt. Als Hauptdarsteller bei verschiedenen Events beweisen die Sofortbild-Kameras aus der instax-Serie von Fujifilm gerade, wie groß die Begeisterung für Sofortbild ist. Mit dem für Herbst 2011 geplanten Relaunch der Modelle instax 210 und instax mini 7s wird dieser Trend zusätzlich unterstützt werden.

Ein tolles Motiv einfangen, den Fotoabzug aus der Kamera nehmen und dann passiert das Wunderbare: Nach wenigen Augenblicken erscheint das Motiv. Man hält sein Foto sofort in der Hand, kann es beschriften, herumreichen, an die Pinnwand heften … wie man möchte. Was in den 1970ern und 1980ern gang und gäbe war, ist heute ein Phänomen, das begeistert und inspiriert. Kunden in den mittleren Jahren, weil sie an ihre frühere Sofortbild-Erfahrung anknüpfen. Teenager und junge Twens, weil sie zum ersten Mal mit dieser speziellen Art der Fotografie in Berührung kommen. Hinzukommt: Das Design der Sofortbild-Kameras ist auf charmante Art „retro“ und gliedert sich ein in die Reihe anderer Technik-Produkte mit Kult-Charakter – man denke beispielsweise an den Automobil-Bereich mit dem Mini Cooper oder dem Fiat 500.

Ich finde, besser kann man es nicht beschreiben. Es ist einfach kult wie Schallplatten, mechanische Armbanduhren oder alte Autos. Ich finde es richtig toll.

Mehr dazu gibt es in der Pressemitteilung der FUJIFILM Imaging Germany GmbH & Co. KG.

Alte Möhrchen – Meine Polaroid-Kameras

25. April 2011 2 Kommentare

Nachdem ich gestern eine schöne "neue" Polaroid Propack geschenkt bekam (mehr von der Kamera in einem der folgenden Posts), habe ich den Ostermontag genutzt, um mal alle meine Polaroidkameras auf einmal abzulichten. 

Ui, ganz schön viele. Was ist denn da genau zu sehen?

Hintere Reihe (von links nach rechts):
Polaroid 500, Polaroid 1000 mit rotem Knopf, Polaroid 1000 mit rotem Knopf, Polaroid 1000 mit grünen Knopf, Polaroid 2000, Polaroid 3500 mit Blitz 2390 Polaroid 220

Mittlere Reihe (von links nach rechts):
Polaroid SX-70 Land Camera Sonar OneStep, Polaroid SX-70 Land Camera SuperColor Autofocus Model 2 mit Blitz Polatronic, Polaroid SX-70 Land Camera, Polaroid Image Pro, Polaroid Image System SE, Polaroid Image 2, Hasselblack Polaroid Back für V-Modelle (500, …)

Vordere Reihe (von links nach rechts):
Polaroid Pinhole 100, Polaroid 600SE, Polaroid ProPack mit ProFlash, Polaroid Image 2, Polaroid One 600 Classic

Alle Kameras funktionieren, sind alle in sehr gutem Zustand und Filme gibt es für diese Modelle auch noch alle, nämlich von Impossible Project oder von Fuji.

Mehr Kameras werden es nicht werden, denn sonst müsste ich anbauen. Wenn natürlich ein besonderes Modell mir über den Weg läuft, werde ich da auch schwach werden, klar. Aber mit den Kameras decke ich alle Filme ab, die es noch zu kaufen gibt.

Viele der Kameras habe ich für 1-2 Euro auf ebay ersteigert, einige habe ich von meinem Vater übernommen, ein paar habe ich geschenkt bekommen. Es ist also bezahlbar sich ein wenig mit den Kameras einzudecken.Lediglich die 600SE und die SX-70-Modelle sind ganz schön teuer geworden inzwischen.

So, jetzt gehts bei dem schönen Wetter in den Biergarten. Wer von Euch hat noch eine alte Polaroid im Schrank, wer nutzt sie von Euch?

Ich wünsche Euch noch einen schönen erholsamen Ostermontag.

Pinhole Photograpy Day – Weltweiter Tag der Lochkamera 2011

20. April 2011 Keine Kommentare

Am letztem Sonntag im April, de, 24. April 2011, ist es wieder soweit – der internationale "Pinhole Photograpy Day" feiert Lochkamera als Kunstform.

Wie jedes Jahr seit 2001 ist es das Ziel, mit der Urform einer Kamera Fotos aufzunehmen. Gelungene Exemplare können dann auf der Webseite www.pinholeday.org zu präsentieren. Wenn Ihr mitmachen wollt und an einer eigenen Lochkamera interessiert seid, dann gibt es einen heißen Tipp: Auf der Webseite von Corbis findet Ihr verschiedene Lochkameras zum Selberbauen.

 

 

Die Anleitungen sind im PDF-Format und beinhalten eine Druckvorlage sowie Bastelanweisungen.

 

 

Wer noch weitere Infos braucht, wird hier fündig:

Lochkamera Weblog

Wikipedia zur Lochkamera

Dieters Lochkameraseite – Die Lochkamera.de

 

Viel Spass beim Basteln und Mitmachen …

Analoge Spiegelreflexkamera gesucht und gefunden

17. April 2011 6 Kommentare

Neben meiner Hasselblad mit 120er Rollenfilm war ich schon länger auf der Suche nach einer alten Kleinbild-Kamera, die man auch mal eben so mitnehmen könnte. Am liebsten hätte ich natürlich eine Leica M6, aber das ist preislich nicht sinnvoll (vielleicht später mal, aber derzeit noch nicht). Also suche ich was bezahlbares aus dem ehemaligen Profi-/Semiprofi-Segment wie Canon A1, Canon F1, Nikon F2n, Nikon F3(HP). Die Nikon F3 wäre mein Traum, alle anderen vorgenannten Modelle und Marken aber ebenfalls mehr als gut.

Einen AutoFocus brauche ich nicht zwingend, die Kamera soll auch nicht wie eine neue moderne SLR aussehen wie die letzten analogen Spiegelreflexkameras, sondern ruhig richtig "old school", eckig und aus Metall. Der Body soll im sehr guten Zustand (ja, ich bin sehr pingelig) zwischen 150 und allerallerhöchstens 300 Euro kosten.

So machte ich mich auf die Suche, bei ebay, bei diversen Fotobörsen im Internet, bei verschiedenen Gebrauchthändlern, auch im Internet. Preislich und auch zustandsmäßig war eher Ernüchterung angesagt. Entweder waren die Kameras total runtergerockt oder preislich völlig unattraktiv. Kein Wunder, da der Markt an neuwertigen Kameras fast leergefegt ist. Besonders die F3 war mit 500 Euro bis 800 Euro für neuartige Modelle im Bereich der Fantasiepreise. Für diese Preise bleiben die zwar liegen wie sauer Bier, aber die Verkäufer träumen halt vom kommenden Analoghype. Sollen sie halt, die Suche lief weiter.

Und dann habe ich doch eine richtig schöne Canon A1 gefunden bei ebay – in nahezu neuwertigem Zustand und mit dem Canon FD 50mm 1:1.4 S.S.C. Objektiv, in genau so einem fantastischem Zustand. Preislich absolut in Ordnung, der Body sogar deutlich unter meinem angenommen unteren Preisrahmen, was mich sehr erfreute. 3 .. 2 .. 1 .. meins – gekauft. Die Kamera kam an, sie ist wirklich toll und genau das was ich gesucht habe. Das Kapitel Nikon F3 war damit zur Seite gelegt.

Die kleine Geschichte könnte hier enden, wenn ja wenn …

Letzte Tage gehe ich zu meinem Fotohändler, weil ich einen Film kaufen wollte für meine Canon A1 zum Testen. Der Laden hat auch eine große Gebrauchtecke mit dutzenden von Kameras. Ein Kollege aus der Firma erzählte mir, dass man da auch gut analoge Kameras kaufen könnte (was ich mir kaum vorstellen konnte, weil die sonst eher nicht sonderlich günstig sind) und ich machte mir den Spass dort mal vorbeizugehen und zu schauen. Eine F3 war nicht zu sehen aber ich wurde angesprochen, ob mir zu helfen sei. Naja, Preise sondieren macht Spass und so frage ich den Verkäufer nach einer F3 – ob er überhaupt eine da hätte und wie die so preislich liegen. Ich erwartete stark gebrauchte Exemplare und eher gehobene Preise.

Der Verkäufer greift hinter sich, zieht eine F3 mit MD-4 Motordrive aus dem Regal. Ich schaue, staune, bin platt. Neu, ohne jegliche Gebrauchsspur, was ein schönes Paar mit dem Motordrive. Sie hat nach Aussage des Verkäufers einem alten Herren gehört, der wird das Dingen wohl kaum oder gar nicht benutzt haben wird. Ich frage nach dem Preis, will schon wieder gehen, höre einmal, höre zweimal, staune noch mehr. Ein endlich mal realistischer Preis – wahrlich nicht billig, aber fair. Gerade dort hatte ich mit einem anderen Preis gerechnet. Und dann ist die F3 noch mit einem Jahr Garantie. Ein nagelneuer Gurt und eine Anleitung runden das Paket auch noch ab. Ich schlage zu, packe die F3 ein und zahle. So eine Gelegenheit und so eine Kamera kommt so schnell nicht wieder.

Zu Hause Batterien eingelegt, Film eingelegt (Kodak Tmax 400) und die F3 läuft wie am ersten Tag. Lt. Seriennummer muss sie aus Ende 1981 sein, also fast 30 Jahre alt. Ich bin gespannt welche Kamera aus 2011 noch in 2041 funktioniert.

Tja, was soll ich sagen, hier sind sie:

Was lernt man daraus: Auch in Zeiten von Internet und ebay kann gerade bei der Suche von Gelegenheiten ein Besuch beim Fachhändler und Fotoladen um die Ecke sinnvoll sein. Ich bin ja sowohl bei ebay als auch beim Fotohändler fündig geworden und habe mit beiden Kameras richtig tolle Stücke abgestaubt. Ergo sollte man alle Quellen nutzen.

Jetzt stellt sich die Frage: Brauche ich zwei Kameras. Die Antwort ist natürlich nein. Mit der Nikon F3 hat die Canon A1 schnell einen echten Konkurrenten bekommen, denn die F3 war immer meinn Traum. Also A1 verkaufen? Ich weiss es nicht,  aber im Augenblick spricht vieles dagegen. Denn bei dem gezahlten Preis und dem guten Zustand wäre es viel zu schade. Also wird sie erst mal bleiben …

Mit welcher analogen (Kleinbild-)Kamera fotografiert ihr? Was ist Eure Traumkamera? Ich bin sehr gespannt.

Analogfilm-Kassensturz

2. April 2011 1 Kommentar

Ich habe ja schon gesagt, dass ich neben der digitalen Fotografie auch noch gerne analog fotografiere. Heute habe ich mal alle meine Filme auf einen Haufen gelegt und bin echt erstaunt, was sich so alles angesammelt hat:

  • Fuji Trennfilme s/w und Farbe (matt und glänzend)
  • orig. Polaroid Trennfilme
  • orig. Polaroid Filme für Image/Spectra-Kameras
  • orig. Polaroid Artistik Film
  • Filme von Impossible Projekt
  • 120er Rollenfilme von Kodak (Tmax 400 und Portra 400)

Und nein, ich verkaufe nichts :) – ganz im Gegenteil werde ich eher noch ein paar Filme auf Lager legen, denn viele Sachen sind nur noch schwer zu bekommen und die Preise steigen und steigen. Und gut gekühlt im Kühlschrank überdauern die Filme auch Jahre und sind immer noch brauchbar.

Wer von Euch hat auch noch alte Filmbestände? Wer mag analoge Fotografie genau so wie ich – dann hinterlasst einen Kommentar. Ich bin gespannt.