Herb Ritts – Ausstellung bei CAMERA WORK in Berlin

Heute möchte ich von einer Fotoausstellung berichten, von der ich echt begeistert bin und die es sich lohnt, zu besuchen. Ich war am Wochenende in Berlin und bin am Eröffnungstag zur Ausstellung der Fotografien von Herb Ritts gegangen. Die Ausstellung ist in der Galerie CAMERA WORK in Berlin zu sehen, und zwar vom 14. Mai 2011 bis 02. Juli 2011.

Herb Ritts war ein US-amerikanischer Fotograf, der 1952 in Los Angeles geboren und vor neu Jahren am 26. Dezember 2002 an einer Lungenentzündung in Kombination mit einer HIV-Erkrankung starb. Er arbeitete als Mode-, Celebrity-, Porträt- und Aktphotograph – der überwiegende Teil seiner Arbeiten sind klassische Schwarz-Weiß-Aufnahmen.

Seine Arbeiten sind inzwischen weltberühmt. Herb Ritts erlang innerhalb kürzester Zeit Legendenstatus mit seinen zunächst privaten Aufnahmen des jungen Richard Gere beim Reifenwechsel. Es folgten Fotos von Jack Nicholson als Joker, Madonna mit provokantem Griff in ihren Schritt, sowie Portraits von Mick Jagger, Dustin Hoffman, David Bowie, Philip Seymour Hoffman, Laetitia Casta und Cindy Crawford. Er hat mit seinen Modestrecken in den 1980er und 1990er Jahren entschieden die Ästhetik von Zeitschriften wie Vogue, Harpers Bazaar oder Interview geprägt. Seine Werbekampagnen für Unternehmen wie Calvin Klein, Armani oder Gap sind ebenfalls bekannt.

 

Die Bilder sind richtig gut und es macht Spass, sich diese in Ruhe anzusehen. Obwohl es schon einige sind, hat man das Gefühl, es könnten noch mehr sein. Das ist im Gegensatz zu vielen anderen Ausstellungen, bei denen man am Ende immer schneller durchläuft, hier anders. Man ist von Anfang bis Ende in den Bann der Fotos gezogen.

Die Bilder sind, wie schon gesagt, in der Galerie CAMERA WORK anzusehen, der Eintritt ist – erstaunlicherweise – frei. Die Galerie liegt an der Kantstrasse gegenüber dem stilwerk. Sie ist durch eine Hofeinfahrt zu erreichen, denn Sie liegt in einem schön renovierten Hinterhaus. Eine wunderschöne Galerie über zwei Etagen mit hohen Decken und grossen Fenstern. Die Bilder sind schön präsentiert, es herrscht eine angenehme Atmosphäre ohne aufdringliche Wärter, die einen wegen allem möglichen nerven. Die Bilder sind zu kaufen und fangen bei 3.000 Euro für die kleinen Motive an und gehen bis weit über 20.000 Euro. Wer also das nötige Kleingeld hat, der wird hier sicherlich fündig. Ich hätte mir gerne das Auto vollgeladen, habe es aber mit dem  Ausstellungsposter bewenden lassen.  Aber so hab ich wenigstens das Gefühl, etwas Gutes getan zu haben, da der Eintritt ja schon nichts gekostet hat. Die Galerie ist jeden Dienstag bis Samstag von 11:00 – 18:00 Uhr geöffnet.

Als Fazit bekommt diese Ausstellung meine absolute Empfehlung – wer in Berlin ist und da nicht vorbei schaut ist selber Schuld. Allen anderen wünsche ich viel Spass in der Ausstellung. Ich hoffe sie gefällt Euch genauso gut wie mir. Wer da war kann ja mal einen Kommentar unter diesem Beitrag posten, wie es war.

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Elmar

1 Kommentare

martin

2011-05-16 16:15:50 Antworten

kannte ihn noch garnicht! mittlerweile gefallen mir sw-abzüge vom film wirklich am besten…kommt nix dran :D

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